Diese 2 km kurze Wanderung – eher ein Spaziergang – beginnt in Luz an der Südküste der Insel Graciosa und endet in der Bucht Baia da Folga.
Man startet im Zentrum des Ortes beim Imperio und folgt der Straße, die nach Carpacho für ca. 500 m. Dort biegt man rechts in eine schmale Gasse Richtung Meer ab.
Der Weg führt zwischen uralten Steinmauern und teils verwilderten, teils noch bewirtschafteten Gärten entlang.
Je nach Jahreszeit wachsen einem Brombeeren, Trauben, Tomaten oder andere Früchte entgegen.
Bei klarer Sicht kann man die Nachbarinseln Sao Jorge, dahinter Pico und rechts davon Faial direkt vor sich sehen.
Je näher man dem Meer kommt, desto mehr tritt das Grün zurück und macht dem Schwarz der Lava Platz. Hier biegt der Pfad nach rechts ab.
Nun blickt man hinüber zur Serra Branca, der bis zu 300 m hohen Steilküste. Ihren Namen hat sie vom in der Sonne weiß leuchtenden Felsgestein.
Man folgt dem Küstenverlauf bis zur Baia da Folga, einer kleinen Bucht, mit ein paar Häusern, einem kleinen Restaurante (mit Glück frischer Fisch!) und einem Fischerhafen.
In manchen Verschlägen kann man alte Boote bewundern oder an den Hauswänden schöne Azulejos.
Es lohnt sich, zu dem kleinen Leuchtfeuer hinaufzusteigen und den Blick auf das Meer und die Insel mit ihrer großen Caldeira zu genießen.
Geht man den gleichen Weg zurück an der Küste entlang, kann man auch einmal in einige Seitenwege hineingehen. Es bieten sich immer wieder interessante Aus- und Einblicke.
Alternativ kann man an der Kirche vorbei die Straße hinauf nach Luz zurückgehen. Dort kommt man noch an einer alten Windmühle vorbei.
Die Insel Pico ist nicht nur etwas für Gipfelstürmer und Walbeobachter.
Auch gemütliche Ausflüge zu interessanten und schönen Zielen gibt es einige, wie z.B. einen Spaziergang zu den Weingärten rund um den Ort Criação Velha.
Unzählige Lavasteinmauern umschließen die vielen kleinen Parzellen. Verständlich, dass das Gebiet von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde.
Mittendrin steht eine alte, restaurierte Windmühle. Bei guter Sicht zeigt sich dahinter ein grandioser Blick auf die Nachbarinsel Faial. Die weißen Häuser der Stadt Horta und auch der helle Fels des Castelo Branco leuchten bei Sonnenschein herüber.
Aber auch bei Wind und Wetter kämpft sich die kleine Fähre durch die Wellen im Atlantikkanal, passiert dabei die beiden Felsen Deitado und Em Pé (der Liegende und der Stehende).
Im Hintergrund erhebt sich der mächtige Vulkan Pico, ob er sich nun gerade verhüllt oder gut sichtbar ist.
Die Currais der Zona do Verdelho – so heißen die kleinen Weingärten – halten Wind und Salz von den Reben fern. Im Winter wirken sie ganz schwarz, im Sommer wechseln sich hier das Grün der Weinstöcke und das Schwarz der Lavasteine ab.
Eine farbliche Besonderheit auf der sonst so grünen Azoreninsel Flores bietet dieser Ausflug an die Südküste.
Idyllisch in einem Taleinschnitt liegt der kleine Ort Costa, der zum „westlichsten Bezirk Europas“ Lajes das Flores gehört. Eine beeindruckende Felsformation erhebt sich über das Dorf. Auf den grünen Weiden grasen auch hier hauptsächlich Kühe.
Am unteren Ortsrand findet man das erste blaue Hinweisschild Agua Quente, was „Heisses Wasser“ bedeutet.
Vorweg sei jedoch gesagt, dass sich der Weg dorthin zwar auf der gesamten Strecke landschaftlich lohnt, nicht aber unbedingt des heissen Wassers wegen. Der Weg ist an zwei Stellen ziemlich beschwerlich bzw. gefährlich und man sollte nur so weit gehen, wie man es sich selbst zutraut.
Der holprige Erdweg führt zunächst zwischen den Feldern und Weiden das Tal hinab und ist – wenn es nicht gerade viel geregnet hat – mit gutem Schuhwerk recht einfach zu meistern.
Immer wieder trifft man auf die großen blauen Schilder, die eine leicht zu erreichende Attraktion vermuten lassen. An einer Stelle jedoch ist die Fortsetzung des Pfades zunächst gar nicht erkennbar, man muss einen großen Schritt nach oben machen, dann erst erkennt man, dass der schmale Pfad sich fortsetzt.
Und schon kommt die erste gefährliche Stelle, an der man direkt ohne jegliche Absicherung am abschüssigen Hang der Steilküste entlang gehen muss.
Dieser Abschnitt ist zwar kurz, aber schwindelfrei und trittsicher sollte man hier definitiv sein (siehe Bild rechts).
Auf keinen Fall sollte man zu viel riskieren, denn es geht steil nach unten – dazu kommt eventuell noch Schwefelgeruch.
Danach wird der Weg wieder angenehm. Die Landschaft wirkt ganz verändert, plötzlich ist kaum noch Grün zu sehen. Rechts ragen hohe, rot-gelbe Felswände auf, links rauscht das Meer an die Felsnadeln vor der Küste.
Nach ungefähr einer Stunde erreicht man die kleine Bucht, zu der ein paar sehr steile Treppenstufen hinab führen. Auch hierfür sollte man schwindelfrei sein und gegebenenfalls kein Risiko eingehen.
Der Abstieg ganz hinunter lohnt sich unter Umständen nicht, z.B. wenn hohe Wellen in die Bucht hereinbrechen.
Die eigentliche Quelle heissen Wassers ist nicht gesondert markiert, man muss sie zwischen den großen Steinen am „Strand“ suchen.
Zurück kommt auf dem gleichen Weg zunächst entlang der Küste und dann durch das grüne Tal hinauf nach Costa.
Im Anschluss an diese kleine Wanderung kann man noch weiter an der Westküste entlang wandern.
Noch im Ort Costa geht es links und bald steil hinauf. Danach folgt man zunächst dem breiten Erdweg an der Küste entlang in Richtung Lajedo.
Dieser verengt sich später und wird zu einem grünen Tunnel, je nach Jahreszeit mehr oder weniger stark mit Vegetation bewachsen. An einer Stelle muss man einen kleinen, sehr schmalen Bach durchqueren.
Von Costa nach Lajedo braucht man eine gute Stunde.
Ab Lajedo schließt sich der Wanderweg PR2FLO an, der immer weiter an der Westküste entlang bis nach Fajã Grande führt. Von dort geht es auf dem Wanderweg PR1FLO weiter bis an die Nordspitze der Insel nach Ponta Delgada.
Eines der Highlights auf der kleinen Insel Faial ist ein Besuch bei dem 1952/53 ausgebrochenen Vulkan Capelinhos und dem 2008 neu errichteten, unterirdischen Informationszentrum Centro de Interpretação do Vulcão dos Capelinhos neben dem alten Leuchtturm. Helle Steinplatten und ein gepflasterter Weg heben sich von der sonst grauen Vulkanaschelandschaft ab und weisen den Weg zum Museum. Im futuristischen Foyer gibt es wechselnde Ausstellungen.
Für einen Eintritt von 10,- Euro (Stand 2010) wird zuerst eine Steinsammlung (von Lavabomben bis zu Edelsteinen) geboten, dann ein 3D-Film über den Vulkanismus auf den Azoren, eine Ausstellung über die Leuchttürme der Azoren, ein Hologramm vom Vulkanausbruch vor fast 60 Jahren, Informationen zu verschiedenen Arten von Vulkanausbrüchen und je ein Raum über die anderen Azoreninseln sowie Faial im Speziellen. Abschließend kann man über eine Wendeltreppe den restaurierten Leuchtturm erklimmen und rundherum die Aussicht genießen.
Blick vom Leuchtturm über die Lavawüste zum Cabeço do Canto und Cabeço Verde
Schon vom Farol dos Capelinhos aus sehen wir das erste Ziel unserer kleinen Wanderung, den Vulkankegel Cabeço Verde. Stärker könnte der Kontrast zwischen der grauen Lavawüste und dem grünen Kopf, der sich darüber erhebt, nicht sein.
Zuerst müssen wir auf der Asphaltstraße hoch nach Capelo. Kurz vor der Freguesia geht ein Fußweg links ab, er führt über Felder und Wiesen hinauf bis er auf einen breiten Erdweg trifft.
Diesem folgen wir nach links und (leider bald schon wieder auf Asphalt) stets bergauf bis auf den Gipfel des Cabeço Verde (480 m ü. NN) mit seinen weithin sichtbaren Antennen.
Auf dem Kraterrand kann man den Berg umrunden.
Von oben bietet sich in Richtung Westen der Ausblick auf Capelinhos, die Lavawüste und den Leuchtturm. Auf der anderen Seite erhebt sich hinter einer Kette kleinerer Vulkankegel die mächtige Caldeira, die oft in Wolken gehüllt ist.
Links der Caldeira blicken wir hinab in die Bucht Baia da Ribeira das Cabras und rechts in Richtung Castelo Branco.
Vom Krater aus gehen wir ein Stück auf der Asphaltstraße zurück bis in einer scharfen Linkskurve ein schmaler Fußweg (Holzschild: PR1Fai Furna Ruim, Caldeirão) rechts abgeht.
Diesem Pfad und der Beschilderung folgen wir nun ein gutes Stück durch den Lorbeerwald vorbei an der leider nicht mehr zugänglichen Höhle Furna Ruim und vorbei an dem Kraterloch genannt Caldeirão.
Es geht steil bergab.
Der Pfad besteht aus losem, schwarzem Lavagestein, auf dem man leicht ins Rutschen kommen kann. Im Wald trifft man auf einen breiteren Querweg. Ein Abstecher führt geradeaus hinauf auf den zweiten grünen Hügel, den Cabeço do Canto.
Zurück beim breiten Waldweg folgen wir diesem nun nach rechts (ohne Abstecher nach links). Nach einem kurzen Wegstück biegt ein leicht übersehbarer und teils überwucherter Pfad nach rechts ab.
Dieser führt bald steil hinunter – wieder auf losem Lavaboden – durch den Lorbeerwald, bis man auf die Straße zwischen Capelo und Capelinhos trifft, die uns zurück zum Leuchtturm bringt.
Im Sommer bietet sich nach der Wanderung ein Bad in den natürlichen Meerwasserbecken des verlassenen Hafens Porto Comprido am Ende der Straße unterhalb des Leuchtturms an.
An kurzen Tagen im Winter ist man vielleicht gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang von der Wanderung zurück und kann das Farbspiel auf den immer rötlicher werdenden Felsen genießen.
München/Ponta Delgada, 27. Mai 2011 (jd) – Ob menschenleere weiße und schwarze Strände oder grüne, abwechslungsreiche Wanderwege: Die Azoren sind von Urlaubern noch fast unentdeckt. Daher gelten die Inseln, mitten im Atlantik gelegen, noch immer als echter Geheimtipp unter Naturliebhabern. Das Beste: In nur vier Flugstunden ist der Inselarchipel erreichbar und eine Alternative für alle Urlauber, die subtropisches Klima suchen, aber lange Fernreisen scheuen.
Badewannen im Meer – warme Naturschwimmbecken auf den Azoren
Bekannt bei sportlich interessierten Urlaubern sind die Azoren vor allem als perfektes Ziel für abwechslungsreiche Wandertouren. Gut markierte Trails für jeden Konditionslevel gibt es auf allen Inseln. Aber auch Naturfreunde auf der Suche nach Sonne und Erholung sind auf den Azoren bestens aufgehoben. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs bieten die Azoren ungewöhnliche Bademöglichkeiten: So lässt es sich in den Naturschwimmbecken an den Küsten besonders gut baden. Viele der Becken werden über heiße Quellen mit warmem Wasser gespeist, daher hat Entspannen auf den Azoren das ganze Jahr über Saison.
Informationen zu Wandertouren unter: www.trails-azores.com
Vom Strand aus Steilküsten erwandern
Gerade auf São Miguel, Santa Maria und Graciosa finden Urlauber abgeschiedene Buchten, klares Wasser und beschauliche Strände. Baia da Praia auf Santa Maria zählt zu den schönsten der Azoren: Die langgezogene Bucht liegt im Süden der Insel und hat einen weißen Strand – eine Ausnahme auf den vulkanischen Azoren. Hier finden Sonnenanbeter feinen Sand und das schillernde Blau des Atlantiks.
Für Urlauber, die neben dem Entspannen auch aktiv sein wollen, bietet Santa Maria abwechslungsreiche Wanderrouten. Eine besonders empfehlenswerte führt vom Baia da Maja, im Südosten der Insel, zum Baio do São Lourenço. Die Wanderung verbindet in gut drei Stunden die beiden Strände. Der Weg führt entlang der Steilküste mit Blick auf das Tiefblau des Atlantiks vorbei an grünen Weinfeldern, die von schwarzen Mauern aus Vulkangestein geschützt werden.
Vulkane ersteigen und in Höhlen abtauchen
Ponta Delgada auf der Hauptinsel der Azoren São Miguel ist nicht nur die größte und quirligste Stadt des Archipels, auch wegen der schwarzen Lavastrände und vorzüglichen (Fisch-) Restaurants fühlen sich Naturentdecker hier wohl. Vor allem am schwarzen Sandstrand von São Roque, im Süden der Insel lassen sich Sonne und Atlantik genießen. Eine Wanderung um die bekannten Doppelkrater-Seen „Sete Cidades“ ist fast schon ein Muss. Ebenso wie ein Ausflug ins brodelnde Tal von Furnas. Hier sprudelt Mineralwasser aus warmen Quellen und das azorische Nationalgericht „Cozido“ köchelt in der Erde.
Auf Graciosa, von den Azorern gerne die „Liebliche“ genannt, leben gerade einmal 4.800 Menschen und sie ist die zweitkleinste Insel des Archipels. Daher geht es in der Bucht von Praia im Osten der Insel sehr ruhig zu. Spektakulär ist eine Tour um die Caldeira von Graciosa. Fast der ganze Süden der Insel besteht aus dem Riesenkrater. In seinem Inneren grasen Kühe auf einer Weide, der Rest ist bewaldet. Wer hierher kommt, muss einen Abstecher zur berühmten Höhle Furna do Enoxfre machen. Am Kraterrand führen Treppenstufen hinunter in die Schwefelhöhle, auf deren Grund Höhlenforscher den 120 Meter breiten Kratersee, in mystisches Licht getaucht, erblicken.
Dieser Tourenvorschlag, bei dem wir das Hochland von Flores von der Mitte nach Norden durchqueren, verläuft auf breiten, einfachen Wegen, bietet aber überraschend schöne und lohnende Ausblicke:
Blick zur Nordküste und zur (hier nur schwer erkennbaren) Schwesterinsel Corvo
Soweit Wolken oder Nebel es zulassen, blickt man im Hochland zunächst in die Caldeira Branca und zum Morro Alto. Später sieht man tief unten die Fajã Grande liegen, dann den Leuchtturm an der Ponta do Albarnaz und schließlich zeigt sich ganz unverhofft die kleine Schwesterinsel Corvo.
Von der Straße, die Fajã Grande mit Santa Cruz verbindet und die von West nach Ost quer durch das Hochland führt, biegt etwas westlich der beiden Seen Lagoa Negra und Lagoa Comprida in einer Kurve eine rote Erdpiste Richtung Norden ab.
Anders gesagt: von Fajã Grande kommend geht es kurz nach der Brücke über die Ribeira Grande geradeaus weiter, während die Asphaltstraße nach rechts abbiegt. Man folgt stets der roten Piste durch eine Links- und eine Rechtskurve hinauf auf ca. 700 m.ü.N.N.
Kurz nachdem der offizielle Wanderweg PR3FLO nach links abzweigt, teilt sich die breite Piste.
Geradeaus ginge es hinauf auf den Morro Alto, den höchsten Berg der Insel. (Für einen Abstecher sollte man mindestens eine Stunde einplanen.)
Wir gehen jedoch nach links. Unser Weg auf der roten Erdpiste führt über einige Kilometer auf fast gleichbleibender Höhe nach Norden.
Ist das Hochland in Wolken gehüllt, breitet sich eine mystische Stimmung aus. Alles ist stiller, Geräusche wirken intensiver, die eigenen Schritte geraten ins Bewusstsein.
Dank des breiten Wegs, der ohne weitere, nennenswerte Abzweigungen verläuft, kann man sich aber nicht wirklich verlaufen.
Überall plätschert Wasser, die Feuchtigkeit lässt dicke Moosteppiche wachsen. Diese Landschaft gilt als einzigartig im Atlantik.
Wir überqueren einige kleine Bachläufe, die – wie wir uns verdeutlichen – nur wenige hundert Meter weiter westlich als Wasserfälle die Steilküste hinabstürzen.
Erwischt man allerdings einen wolkenfreien Tag oder hängen die Wolken lediglich oben in höheren Lagen, dann zeigt sich schon bald weit unter uns die Landzunge der Fajã Grande. Winzig wirken die weißen Häuschen aus dieser Höhe.
Etwas später blickt man von weit oben auf die Ponta do Albarnaz mit ihrem einsam gelegenen Leuchtturm und schließlich auf Corvo: einen Vulkankrater, der einzeln aus dem Meer ragt, meist mit einem Dach aus Wolken versehen. Im ersten Moment ein surrealer Anblick.
Immer weiter folgt man dem Erdweg, bis dieser in eine zugegebenermaßen recht unangenehme Betonpiste übergeht.
Extrem steil und wandererunfreundlich geht es bergab, dafür mit weiterhin atemberaubendem Blick über die Nordküste und Corvo.
Der Weg führt – mit oder ohne Abstecher zum Leuchtturm – bis nach Ponta Delgada, den nördlichsten Ort der Insel (ca. 13 km).
Wer zurück nach Fajã Grande wandern möchte, der kann ein ganzes Stück oberhalb der Abzweigung zum Leuchtturm nach links auf den offiziellen Wanderweg PR1FLO (seit Dezember 2010 vorübergehend gesperrt) abbiegen.
Bis dort haben wir schon ca. 10 km zurückgelegt. Ab dieser Abzweigung ist Fajã Grande mit 9 km ausgeschildert, bis zum Hafen sind es aber wohl eher nur 6 km – allerdings recht anstrengende.
Alternativ kann man diese Wanderung auch wie die offizielle Wanderung PR3FLO beginnen. Diese trifft nach der Umrundung der vier nördlichen Hochlandseen auf die hier beschriebene Tour und zwar in der zu Beginn erwähnten ersten Linkskurve der roten Erdpiste (zusätzlich ca. 3 km).
Extrem fitte und ambitionierte Wanderer können (am besten an langen Sommertagen) auch eine Rundwanderung wagen: Mit dem PR3FLO ab Fajã Grande über die sehr steilen Treppen hinauf ins Hochland, dann auf der Schotterpiste nach links und wie beschrieben über das Hochland und den PR1FLO zurück (geschätzte 18-20 km insgesamt).
Alle Fotos bis auf eines sind im November! 2010 entstanden.
Nicht nur Fajãzinha an Flores‘ Westküste ist von den tagelangen, schweren Regenfällen betroffen. Vor allem an der Westküste der Insel gab es weitere, kleinere Erdrutsche – fast alle Weiden sind in Seen verwandelt, Wasser ist in viele Häuser eingedrungen.
Daher wurden alle vier offiziellen Wanderwege gesperrt und sollen erst nach einer Überprüfung wieder freigegeben werden. Drei der markierten Wanderwege liegen an der Westküste, der vierte ganz im Süden der Insel.
In den Turismo-Büros und auf der Website trails-azores.com gibt es noch keine Infos zum neuen Trilho dos 10 Vulcões auf Faial.
Dafür steht oben am Caldeira-Rand eine Wandertafel mit allen wichtigen Informationen und dem Wegverlauf. Zu Beginn des Weges gibt es auch ein paar Schilder, die explizit auf diesen Wanderweg hinweisen.
Im weiteren Verlauf kann man den üblichen rot-gelben Markierungen der Wanderwege PRC4FAI (Caldeira), PRC3FAI (Levada) und PRC1FAI (Capelinhos) folgen. Bei guter Sicht kann man wunderbar die Vulkankette erkennen, die sich von der Caldeira nach Westen hin bis zum Capelinhos erstreckt.
Zusätzlich gibt es Informationen zu allen Naturphänomenen rund um den Wanderweg in einem sehr schön und interessant gestalteten Büchlein, welches man für 6 Euro im Centro do Mar am Porto Pim (Horta), im Jardim Botanico (sobald er wieder geöffnet hat) und im Centro de Interpretação do Vulcão dos Capelinhos erwerben kann.