Whale- und Wave-Watching

Das Wetter ist entgegen der Vorhersage sehr schön, aber ich gehe erstmal ins Walmuseum in Santa Cruz.

Altes Walfängerboot
Altes Walfängerboot

Es gibt viel zu sehen über die Geschichte des Walfangs, über die Vigias (Ausgucke), die Boote und die Menschen. Außerdem kann man die alten Maschinen und Werkzeuge bewundern.

Miraduro Ponta Ruiva
Miraduro Ponta Ruiva

Nach einer erholsamen Pause im „Glaswürfel“ mit Blick auf das Meer geht es Richtung Norden und übers Hochland nach Fajã Grande.

Hafen in Fajã Grande
Hafen in Fajã Grande

In Fajã Grande gibts dann noch Wellen.

Wellen und der Felsbrocken Ilheu do Monchique
Wellen und der Felsbrocken Ilheu do Monchique

Azoren – Oasen im Atlantik (Film)

Wer den Film im TV verpasst hat, kann ihn unter dem folgenden Link anschauen:

Azoren – Oasen im Atlantik (44:18 min)

Das „Azorenhoch“ tauchte im heißen Sommer 2015 fast täglich im Wetterbericht auf. Unabhängig davon haben die neun Inseln der Azoren einige Überraschungen zu bieten.

Geschichten über Bootsbauer und Weinbauern auf Pico, eine deutsche Meeresbiologin und zwei Taucher auf Faial, einen Extremsportler auf Flores sowie Teepflanzer und einen Generatorwächter auf São Miguel.

Buchtipp: Elisabeth Mecklenburgs Azoren-Abenteuer beim Whale-Watching

Lisa Mecklenburgs Büchlein „Azoren-Abenteuer“ verspricht „ein Reise-Tagebuch über ein Erlebnis der ganz besondern Art“. Der persönliche Erlebnisbericht bietet einen subjektiven, mit interessanten Fakten angereicherten Einblick in einen der wichtigsten Tourismuszweige der Azoren.

Ein Wal aus direkter Nähe fotografiert von Elisabeth MecklenburgZum Programm gehörten Besuche im Museum mit Einblick in die Geschichte des Walfangs auf Pico und beim Spotter in der hoch über der Küste gelgenen Vigia – früher gaben sie Walsichtungen den Walfängern durch, heute den Whale Watchern.

Elisabeth Mecklenburgs Sichtung falscher KillerwaleWichtig sind auch die Kapitel Planung, Anreise und Abreise, denn zu diesen Themen gibt es bei Azoren-Neulingen immer jede Menge Fragen und Unsicherheiten. Abgerundet wird der lesenswerte Reisebericht durch schöne Fotos (und aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, ein Foto zu machen, auf dem ein Wal in erkennbarer Weise abgebildet ist).
Weitere Infos unter: elisabeth-mecklenburg.de

Auszug aus Elisabeth Mecklenburgs: Azoren-Abenteuer –
Wale und Delphine in den Gewässern der Azoren live erleben

Die Finnwale waren eigentlich immer in Bewegung, die Pottwale hingegen lagen mehr oder weniger ruhig im Wasser. Oft ruhten sie sich an der Wasseroberfläche für ihren nächsten Tauchgang aus.

An diesem Tag war das Meer auch wieder ruhiger, oft schien auch die Sonne und die Fahrt war sehr angenehm, ja regelrecht gemütlich. Das leichte Schaukeln des Bootes, die Sonnenstrahlen die von oben kamen, alles perfekt für so einen Tag.

Nachdem die Finnwale wieder abgetaucht waren, fuhren wir in Richtung Küste der Insel Faial und trafen dort auf eine Gruppe von etwa 50 bis 60 kleinen Schwertwalen, auch bekannt als unechter Schwertwal, oder schwarzer Schwertwal, in manchen Gegenden wird er auch falscher Killerwal genannt.

Was für ein Erlebnis! Rechts und links unseres Bootes schwammen diese Tiere in einem recht hohen Tempo an uns vorbei. Auf einmal waren sie wieder vor uns, kurze Zeit später tauchten wieder weitere neben unserem Boot auf. Wir wussten gar nicht, „wohin“ wir zuerst schauen sollten. Kurz darauf waren wir auf einmal inmitten dieser großen Gruppe.

Download komplette Leseprobe Azoren-Abenteuer (.pdf, 1.9 MB)

Adventskalender 2012 #23 – Rast

Azoren-Blog.de-Leser zeigen ihre Lieblings-Azorenfotos:

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten,
bis unserer Seelen uns wieder eingeholt haben. (Indianische Weisheit)



„Gerade in der Weihnachtszeit sollten wir eine Rast einlegen. Aber auch ein Urlaub in den neu erbauten Ferienhäusern des Refúgio do Pico auf der Insel Pico ist ein idealer Ort für eine Pause, damit uns unsere Seelen wieder einholen können.

Wer der gleichen Meinung ist, darf gerne auf
www.facebook.com/refugiodopico Fan werden“.

Vogelbeobachtung auf den Azoren

Vogelbeobachtung
Seeschwalbe
Eine interessante, englischsprachige Webseite beschäftigt sich mit Vogelbeobachtung auf den Azoren.

Endemische Arten – also Arten, die nur auf den Azoren beheimatet sind – werden ebenso vorgestellt wie Zugvögel, die nur auf der Durchreise sind.

Es gibt eine große Bild- und Informationsdatenbank der Vogelarten und eine Liste der letzten Sichtungen.

Vogelbeobachtungsposten
Vogelbeobachtungsposten
Der erste Vogelbeobachtungsposten wurde 2008 auf der Insel Flores am Ufer der Lagoa Branca eingerichtet, einem der sieben Kraterseen im Hochland der Insel, wo fast jedes Geräusch von zentimeterdicken Moospolstern verschluckt wird.

Es finden sich mehr und mehr Vogelarten auf den Azoren, die man sonst nirgends in Europa sehen kann, daher gibt es eine steigende Anzahl an Gästen, die zur Vogelbeobachtung – vor allem im Oktober – auf die Azoren reisen.

Alle Jahre wieder die Warnung vor den Portugiesischen Galeeren

Auf den Azoren gibt es so gut wie keine giftigen oder gefährlichen Tiere bzw. Pflanzen. Eine Ausnahme sind die sogenannten Portugiesischen Galeeren. Sie treten vor allem im Frühjahr vermehrt auf.

Das einzig Gute an den caravelas portuguesas ist, dass man sie frühzeitig sieht, denn ihr Körper in Form einer lila Blase schwimmt AUF dem Wasser. Es ist keine Quallen-, sondern eine Seeblasen-Art. Es handelt sich dabei um eine Kolonie von voneinander abhängigen Polypen.

Die bis zu 20 oder 30 m langen Tentakel mit Nesselzellen, die man nicht unbedingt gleich sieht, verursachen starke, sehr schmerzhafte Verbrennungen und können einen allergischen Schock auslösen. Der Kontakt mit der Blase ist noch gefährlicher, man bekommt einen Stromschlag, der zu Atemnot oder Herzstillstand führen kann.

Es gibt eine Reihe von guten Ratschlägen, was man am besten gegen die Schmerzen tun kann. Vorsicht ist die beste Methode, und wenn man solche lila Tütchen auf dem Wasser sieht, sollte man auf keinen Fall baden gehen.

Ist es dann doch passiert, sind zunächst die Nesselzellen mit trockenem Sand oder Mehl zu entfernen. Erst danach kommt der häufigste Ratschlag Umschläge mit Essig bzw. Zitronensäure sinnvoll zum Einsatz. Bringt man Essig auf die Nesselzellen, können sie platzen, was alles nur noch schlimmer macht.

Weitere Tipps reichen von Spülungen mit Salzwasser (auf keinen Fall mit Süßwasser) bis hin zu Eigenurin. In jedem Falle sollte man nach der Erstversorgung sofort einen Arzt aufsuchen!

Bisher kenne ich nur Berichte von nicht ganz so dramatischen Zusammenstößen mit den Tentakeln, die aber auf jeden Fall sehr schmerzhaft waren. Die Gefahr ist auf keinen Fall zu unterschätzen!

Weitere Infos: Portugiesische Galeere (wikipedia)

Neu geschaffener Naturpark auf Flores mit den besten Torfmooren im Atlantik

Torfmoore der Insel FloresNach der Zustimmung des Regionalparlaments der Azoren ist der neue Naturpark auf der Insel Flores nun offiziell.

Die dortigen Torfmoore gelten als die besterhaltenen im Bereich des Atlantiks. Kein Wunder, ist es doch die regenreichste Insel des Archipels mit unzähligen Wasserfällen. Die dicken Moosteppiche dienen als leistungsfähige Wasserspeicher im Hochland.

Weltweit einzigartig sei das Vorkommen der sogenannten Turfeiras in Kombination mit Cedro-do-Mato-Bäumen (Juniperus brevifolia, Zypressengewächs, Kleinblättriger Wacholder).

Moos im HochlandDieses besondere Merkmal sei auch ausschlaggebend für die Anerkennung als UNESCO-Biospährenreservat der westlichsten Azoreninsel im Jahre 2009 gewesen.

Die relativ geringe Besiedlung von Flores sei ebenfalls ein Vorteil, so könne der Naturpark etwa ein Drittel der Inseloberfläche umfassen.

Quelle: www.diariodosacores.pt