Michael Bussmann: Reiseführer Azoren – Die vierte, aktualisierte Auflage

Michael Bussmann: Reiseführer AzorenSeit kurzem gibt es die neue, überarbeitete Auflage des Azoren Reiseführers aus dem Michael Müller Verlag. Autor Michael Bussman hat viele Informationen aktualisiert und auch Neues zusammengetragen, so dass das Standardwerk nun über 500 prall gefüllte Seiten vorweist.

Neben neuen Vorschlägen zu Unterkünften oder Restaurants wurden auch Touren und Wanderungen aktualisiert. So wird z.B. der Azorenklassiker auf São Jorge – die Wanderung von der Serra do Topo zu den Fajãs Santo Cristo und Cubres – nun mit einer neuen Variante als Rundwanderung vorgestellt. Ein Beitrag zum 2008 eröffneten Informationszentrum für den Capelinhos-Vulkan auf Faial fehlt ebensowenig wie der Hinweis auf die 2010 für das Publikum freigegebene Höhle Gruta do Carvão mitten in Ponta Delgada.

Die Verlagshomepage bietet neben Reisebuch-Updates oder Unterkunftssuche auch wieder neue Leseproben:

Leseprobe: Praia
Die kleine Siedlung ist kaum der Rede wert, ihre Strände dafür umso mehr: Zwischen Ribeira Chã und Praia erstrecken sich zwei der weitesten Sandstrände São Miguels. Einziger Haken ist die im Nacken verlaufende Küstenstraße – aber wenn die Brandung ordentlich rauscht, kriegt man davon nichts mit. Beide Strände verfügen über Rettungsschwimmer und sanitäre Einrichtungen und können im Sommer mit einer Bar aufwarten – jene am größeren Strand ist besser. Gemütlicher ist jedoch der westliche kleinere Beach. In Praia selbst kann man ein kleines Wasserkraftwerk aus dem Jahr 1911 besichtigen, heute das Museu hidroélectrico.

Komplette Leseprobe zu Vila Franca do Campo herunterladen (.pdf)

Leseprobe: Alle sind eingeladen – die Festas do Espírito Santo
Überall auf Terceira fallen die kleinen, gepflegten, meist weiß und blau getünchten Heilig-Geist-Kapellen auf – sog. Impérios, deren Giebel häufig eine Taube oder Krone schmückt. Sie stehen im Mittelpunkt der Festas do Espírito Santo, der Heilig-Geist-Feste, die einst an Ostern begannen und stets am Pfingstsonntag oder dem Sonntag danach ihren Höhepunkt erlebten. Mittlerweile aber werden Heilig-Geist-Feste den ganzen Sommer über veranstaltet, schließlich soll ja die Verwandtschaft aus Übersee auch daran teilhaben können.

Komplette Leseprobe zu Terceira herunterladen (.pdf)

Dieses Reisebuch ist nach wie vor der umfassendste deutschsprachige Reiseführer über die Azoren – mit ihm im Gepäck verpasst man so schnell nichts.

Der neue Rother Wanderführer Azoren

Rother Wanderführer Azoren

Die lang erwartete, 2. Neuauflage des Rother Wanderführers Azoren ist da!

75 Wanderrouten – verteilt auf allen neun Inseln – hat der langjährige Azorenkenner Roman Martin komplett neu recherchiert. Sein Wanderführer bietet aktuelle, GPS-geprüfte Streckenkärtchen, Höhenprofile mit Zeitangaben sowie umfangreiche Zusatzinformationen rund um jede Tour.

Dies ist der erste Wanderführer für die landschaftlich so einmaligen und abwechslungsreichen Atlantikinseln, welcher der Fülle an wunderschönen Touren gerecht wird. Er gehört ins Reisegepäck eines jeden Azorenwanderers.

So hat der Autor zum Beispiel auf der westlichsten Insel Flores, die ein wahres Wanderparadies ist, neben den klassischen Westküstenrouten nun endlich auch die schönsten Strecken an der Ostküste zum Nachwandern aufbereitet.

Für die zu unrecht oft von Wanderern vernachlässigte Insel Terceira gibt es ebenfalls einige sehr abwechslungsreiche Tourenvorschläge – von gemütlichen Küstenspaziergängen bis hin zu abenteuerlichen Wanderungen im einmalig schönen Hochland der drittgrößten Azoreninsel.

Jede der neun Azoreninseln ist in diesem Wanderbuch gebührend vertreten. Für alle Routen stehen GPS-Tracks im GPX-Format auf azoren-online.com zum Download zur Verfügung.

“Klick, Echo, Klick – diese Coda war fantastisch!”

Vom „Pink-Floyd-Konzert der Pottwale“, welchem er über Kopfhörer bei einer Expedition lauschen durfte, berichtet Martin Amanshauser sehr unterhaltsam in seiner Kolumne 143 Azoren (pdf-Download).

Ein weiterer informativer und amüsanter Artikel des Autors beschäftigt sich mit dem Thema „Warum die Azoren nicht Bussarden heißen, was der Pottwal im Kopf trägt und warum der azorische Anfeuerungsruf ‚Calma!‘ heißt.“

Martin Amanshausers erdum-spannende Reisekolumnen „Amanshausers Welt“ erscheinen auf amanshauser.at oder jeden Freitag neu auf diepresse.com.

Ben Faridi – Das Schweigen der Familie: Azoren-Krimi mit Rezepten

Wer einmal einen schönen Urlaub auf den Azoren verbracht hat, wird sich sicherlich wundern, wie jemand gerade dort die Idee zu einem Krimi entwickeln kann. Alles wirkt so ruhig und friedlich, die Menschen sind sehr freundlich, mit ausgeprägtem Familiensinn und nur selten macht es Sinn, Türen abzuschließen.

Dennoch, woher will man wissen, was hinter angelehnten Türen geschieht? Oder was in einer gar nicht so fernen Zukunft passieren kann? Und auch in der Vergangenheit war das Leben auf den Inseln niemals das Paradies, sondern harte Arbeit unter ständiger Bedrohung durch Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Piratenüberfälle.

Da erscheint es gar nicht so weit her geholt, wenn in Ben Faridis Das Schweigen der Familie: Azoren-Krimi mit Rezepten (aus der Reihe Mord und Nachschlag vom Oktober Verlag) Kommissar Jao Baptista nach Corvo reisen muss, um dort den ersten Mord in der Geschichte der kleinsten Azoreninsel aufzuklären.

Auch wenn man als Azorenreisender vieles in den Beschreibungen wiedererkennt – die Anreise mit dem Flugzeug, den Spaziergang durch Ponta Delgada beim obligatorischen Zwischenstop auf der Hauptinsel São Miguel, Corvo selbst, den Caldeirão, die Häuserfassaden, den Hafen – so will Ben Faridis Corvo doch in einigen kleinen Details nicht der Realität entsprechen.

Zum Glück! So kann man weiter hoffen, dass der Sumpf, den Jao Baptista im Krimi nach und nach aufdeckt, zum Teil doch nur aus Ben Faridis phantasievoller Feder geflossen ist. Versöhnlich sind auch die wunderbaren Rezepte azorianischer Gerichte wie Bolos oder Cozido das Furnas.

Ben Faridi hat mir freundlichweise ein paar Fragen zu seinem Krimi und zu seiner Sicht auf die Azoren beantwortet:

Hallo Ben, wie bist Du auf das Thema Azoren gekommen?

Reine Neugier. Mich hat an den Azoren fasziniert, dass es Inseln im Nirgendwo sind. Sie liegen in einem großen blauen Nichts zwischen Europa und Amerika. Auf beiden Seiten 2000 km Wasser. Ich stellte mir ein völlig vom Rest der Welt losgelöstes Völkchen wie auf den Galapagosinseln vor. Erst als ich mich mit der Geschichte der Inseln beschäftigt habe, wurde mir klar, dass in den letzten hundert Jahren dort mehr Bewegung war, als in vielen Gegenden auf den Kontinenten.

Welche anderen Azoreninseln hast Du besucht und wie hat es Dir dort gefallen?

Ich war 14 Tage auf São Miguel und habe nur einen Kurztrip nach Flores gemacht mit Ausflug nach Corvo. Leider haben wir es einfach nicht geschafft, die anderen Inseln zu sehen. Das kommt beim nächsten Mal. Alles auf den Azoren ist ungewöhnlich und anders. Mir war sofort klar, dass die Lage und die besondere Kultur eine ideale Umgebung für einen Krimi sein würde. Beim Erwandern von São Miguel und der kurzen Stippvisite in Flores und Corvo hatte ich das starke Gefühl, dass Familie und der Zusammenhalt ein zentrales Thema für die Menschen ist. So bin ich auf das Thema gekommen.

Ist Corvo Deine Lieblingsinsel oder war sie einfach für den Krimi als Schauplatz ideal?

Corvo ist mir persönlich zu klein gewesen. Aber gerade das hat mich eben so beeindruckt. Ich hatte beinahe ein Robinson Crusoe Gefühl. Die Insel ist sehr schlecht zu erreichen und das in einer Inselgruppe umgeben von endlos viel Wasser. Lieblingsinsel könnte ich so gar nicht sagen. Die Inseln sind alle so besonders.

Wird es weitere Azorenkrimis geben?

Soweit ich weiß, habe ich die Ehre, den ersten deutschsprachigen Azorenkrimi geschrieben zu haben. Die Inseln bieten eine fantastische Kulisse für Romane. Wenn ich wieder dort hinreise, schreibe ich bestimmt wieder etwas. Im Moment habe ich mit Baptista einen Italienkrimi in der Mache. Er spielt an der Amalfiküste, einer ähnlich abgeschotteten Gegend auf dem Festland.

Welche anderen Projekte stehen auf Deiner Liste?

Ein weiteres Projekt, an dem ich im Augenblick arbeite, ist ein Krimi in Köln. Daneben schreibe ich und bearbeite Bücher für Jugendliche.

Weitere Infos und Aktuelles über Ben Faridi auf www.benfaridi.de

Updates und News zum Reisebuch Azoren (MM Verlag) + Gewinnspiel

Michael Bussmans Reiseführer Azoren vom Michael Müller VerlagZum Reisebuch Azoren von Michael Bussmann bietet der Michael Müller Verlag auf seiner Website Updates und allgemeine News zu den Azoren an.

Neben einem Portugal-Forum, den Reise-Links und den Leseproben gibt es auch eine Unterkunftsübersicht.

Zusammen mit dem Azoren-Blog verlost der Michael Müller Verlag noch bis 30. Juni 2009 Michael Bussmanns Reiseführer Azoren.

» Jetzt die Antwort auf die Gewinnspielfrage finden und mitmachen!

Meeresbewohner: 365 Atlantische Arten

Unter dem Motto „Eine Art für jeden Tag des Jahres, ein Hobby für ein ganzes Leben“ steht der Field guide 365 Atlantische Arten.

Das zur schnellen Bestimmung von Meerestieren gedachte und bunt illustrierte Buch gibt es auch als komplette Online-Ausgabe.

Das Werk ist gleichermaßen geeignet für Liebhaber und Experten, für Kinder und Erwachsene. Man findet in ihm Arten der Azoren und Madeira, der Kanarischen und Kapverdischen Inseln, darunter 29 Wale und Delfine, 150 Fische und 170 wirbellose Tiere. Alle Information werden in vier Sprachen präsentiert.

Neues Reisebuch von Andreas Stieglitz: Azoren – Das subtropische Inselparadies

Andreas Stieglitz: Azoren - Das subtropische Paradies
Das subtropische Paradies
Andreas Stieglitz, Azoren – Das subtropische Inselparadies, Reisebuch, Broschiert: 204 Seiten, Books on Demand; Auflage: 1 (18. März 2009), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3837034437, ISBN-13: 978-3837034431

Vom Autor des Buches Azorenflora (www.azorenflora.de) und des Sunflower Reiseführers ist im März 2009 ein neuer, sehr informativer Reiseführer erschienen:

Azoren – Das subtropische Inselparadies.

Der Leser erfährt interessante und spannende Hintergrundinformationen zu Geschichte, Geologie und den Sehenswürdigkeiten der Azoren. Mit vielen neuen Fotos bebildert macht das Reisebuch Lust auf die nächste Azorenreise und neue Entdeckungen.

Von jeder Insel des „subtropischen Paradieses“ hat Andreas Stieglitz Interessantes zu berichten. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten sind im Anschluss an den allgemeinen Teil alphabetisch gelistet. Dadurch ist dieses neue Werk über die Azoren ideal sowohl für die Reisevorbereitung als auch um während des Urlaubs immer wieder darin zu schmökern.

Der Autor hat uns freundlicherweise zwei Leseproben zur Verfügung gestellt, in denen man über Impérios und die Heilig-Geist-Feste oder über die Insel Santa Maria lesen kann.

Die letzte Tide: Von Seebären, Schmugglern und Landratten

Kari Köster-Lösche, Die letzte TideKari Köster-Lösche, Die letzte Tide, Roman, gebunden mit Schutzumschlag, Seiten: 352, gebunden, Droemer € 19,95 (D), € 20,60 (A), sFR 34,90 (UVP), ISBN 978-3-426-19850-6

Ein Seemann wird tot aufgefunden. Kopfüber baumelt er in der Takelage der Flora, einer heruntergekommenen Handelsschmack. Sein Fuß hängt verwickelt in den Seilen, wie es aussieht, war es ein Unfall. Doch Sönke Hansen ist nicht ganz wohl bei der Sache.

Zur Sicherheit lässt er sich die Koje des Toten zeigen und entdeckt einen edlen Kalender aus einem seltenen Horn. Ist es Walbein? Oder gar Elfenbein? Aber wie sollte ein einfacher Seemann an so eine Kostbarkeit gekommen sein? Trotz seiner Zweifel gibt Hansen den Toten zur Beerdigung frei, sein Urteil lautet: Kein Anzeichen von Selbstmord, also Unfall.

Als er von Bord geht, flüstert ihm ein Matrose den nächsten Hafen der Flora zu. Wozu gibt er diese Information? Wenige Tage später treibt eben dieser Matrose ertrunken im Hafenbecken. Jetzt wird Wasserbau-Inspektor Sönke Hansen stutzig und nimmt die Ermittlungen auf. Zu groß sind auch die Widersprüche des Kapitäns und des Bootsmanns.

Im vierten Fall um den charismatischen Wasserbauinspektor Sönke Hansen läuft Kari Köster-Lösche zu neuer Hochform auf: Geheimnisvolle Todesfälle, kostbare Schmuggelware und jede Menge Nordseeflair. Spannend verpackt Kari Köster-Lösche Lokalkolorit der Nordseeküste mit historischem Wissen des letzten Jahrhunderts.

[Anmerkung: Die Nachforschungen sollen den Inspektor bis auf die Azoren führen …]

Zur Autorin
Kari Köster-Lösche, geboren 1946, wuchs in Schweden am Meer auf und lebt heute in Norddeutschland. Nach einem Studium der Tiermedizin promovierte sie in Bakteriologie. Seit 1985 arbeitet sie als freie Autorin. Bekannt wurde Kari Köster-Lösche mit ihren zahlreichen historischen Romanen, wie dem Bestseller Die Hakima und zuletzt Die Pestheilerin im Droemer Verlag.

In der Reihe um Wasserbau-Inspektor Sönke Hansen sind im Droemer Verlag bisher erschienen: Mit der Flut kommt der Tod (2005), Der Austernmörder (2006) und Das Grab im Deich (2007).

Leseproben aus dem „besten und derzeit aktuellsten Reiseführer“ für die Azoren

Michael Bussmann: Reiseführer AzorenDer Reiseführer Azoren von Michael Bussmann (Michael Müller Verlag) ist unbestritten der umfassendste deutschsprachige Reiseführer über die Azoren.

Sehr detailreich geht der Autor auf jede einzelne Insel ein und berichtet über die schönsten Orte, Touren, Unterkünfte oder Restaurants ebenso wie er alle Hintergrundinformationen z.B. zu Geschichte, Geographie oder Anreisemöglichkeiten liefert.

Sogar an Reisende, die einen Stoppover in Lissabon einlegen möchten oder müssen, ist gedacht.

Der Verlag hat uns freundlicherweise zwei Leseproben zur Verfügung gestellt:

Leseprobe: Santa Maria
Santa Maria war die erste Azoren-Insel, auf der sich Siedler niederließen – wann und von wem die Insel erstmals gesichtet wurde, ist jedoch umstritten. Die meisten Historiker schreiben dies Diogo de Silves im Jahr 1427 zu. Der Erste, der einen Fuß auf die Insel setzte, war der im Dienst von Heinrich dem Seefahrer stehende Kapitän Gonçalo Velho Cabral (ein Mitglied des Christusordens) im Jahr 1432. Und da jenes Ereignis an einem 15. August geschah, dem Tag von Mariä Himmelfahrt, erhielt die Insel den Namen Santa Maria.
Sieben Jahre vergingen, bis Cabral wiederkam, diesmal als Donatarkapitän mit Familien von der Algarve und aus dem Alentejo an Bord, ferner mit Kühen, Schafen und Saatgut. Die Besiedlung Santa Marias nahm ihren Anfang. Anjos, Santana und Porto, das 1472 aufgrund des geschützten Hafens die Stadtrechte erhielt und von nun an Vila do Porto hieß, waren die ersten Ortschaften. 1493, vermutet man, warf der unter Spaniens Flagge segelnde Christoph Kolumbus auf seiner Heimreise von Amerika vor Anjos Anker. Ende des 15. Jh. erreichten weitere Siedlerwellen Santa Maria. Immer mehr Wälder mussten gerodet werden, um Ackerland für die neuen Inselbewohner zu schaffen. Für das Pflügen gab es spezielle Hacken, die nicht länger als eine Handspanne sein durften, damit sie nicht als Waffen missbraucht werden konnten. Da der Regen oft die Saat von den Hängen ins Meer spülte, schuf man Terrassen
[…]
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Leseprobe: Faial
Ilha Azul, wie Faial wegen der vielen blauen Hortensienhecken auch genannt wird, ist ohne Zweifel eine der reizvollsten Inseln der Azoren. Nicht zuletzt wegen Horta, einem überaus charmanten Städtchen mit internationalem Jachthafen und Weltenbummleratmosphäre. Faial bietet aber noch mehr: eine imposante Caldeira und das Vulkangebiet von Capelinhos.
Die fünftgrößte Insel der Azoren spielte seit jeher eine besondere Rolle, besonders im letzten Jahrhundert – mal als Zwischenstation für Transatlantikflüge, mal als Zentrum des Fernmeldewesens zwischen der Alten und der Neuen Welt. Heute ist der Jachthafen Hortas erste Adresse für Atlantiküberquerer. In seiner Geschichte war Faial nur selten ein abgeschiedenes Eiland „irgendwo im Blauwasser“, so das Seglerdeutsch – Faial war meist mit der Außenwelt verbunden. Das zeigt sich besonders in Horta, einer Stadt mit Flair und herrschaftlichen Gebäuden, eine offene, lebendige Stadt. Gute Strände bietet Faial außerdem, die meisten sogar nahe der Inselmetropole, was die Attraktivität Hortas einmal mehr erhöht. Ferner bietet die Insel eine touristische Infrastruktur, wie sie ansonsten nur auf São Miguel oder Terceira zu finden ist. Regelmäßige Flug- und Schiffsverbindungen zu den meisten anderen Inseln der Zentralgruppe machen Faial zudem zu einem interessanten Ausgangspunkt zur Erkundung der Nachbarinseln São Jorge und Pico.
[…]
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Weitere Informationen des Michael Müller Verlags

Zum Buch:
Die Inseln zum Entdecken mitten im Atlantik. Vulkanische Aktivitäten und eine exotische Vegetation schufen eine faszinierende Landschaft. Heiße Thermalquellen, Kraterseen, in denen man baden kann, ausgedehnte Strände und urwüchsige Landschaften bieten dem Urlauber vielfältige Möglichkeiten. Ein Flug auf die Azoren ist auch eine Zeitreise, denn durch die isolierte Lage haben sich dort noch viele uralte Traditionen erhalten, die auf dem Kontinent schon lange ausgestorben sind. Michael Bussmann hat alles Wissenswerte zu den Azoreninseln zusammengetragen – von der Hauptinsel São Miguel bis zur touristisch nahezu unberührten kleinen Insel Corvo finden sich jede Menge Tipps für einen individuell gestalteten Urlaub.

Zum Autor:
Michael Bussmann: Jahrgang 1967, geboren in Esslingen. Germanistik-, Journalistik- und Politologiestudium in Bamberg, nebenher Dokumentarfilmarbeiten. Seit 1998 recherchiert und schreibt er überwiegend für den Michael Müller Verlag, derzeit von der goldenen Stadt Prag aus.

Verlags-Homepage:
Der Verlag bietet auf seiner Homepage zusätzliche Informationen zum Reisebuch wie z.B. die Reisebuch Updates oder die komfortable Unterkunftssuche mit den unvergleichlichen Kommentaren und Anekdoten des Autors.

Pressestimmen

»Der beste und derzeit aktuellste Reiseführer.«
(Fuldaer Zeitung)

»Unverzichtbar: Michael Bussmanns hervorragend detaillierter Reiseführer ›Azoren‹ mit allen wichtigen Informationen und 26 tollen Wandervorschlägen.«
(Kölnische Rundschau)