Einmal über den Atlantik segeln auf der Segelyacht Charisma

Ambitionierte Segler haben 2009 zwei Möglichkeiten bei einer Atlantiküberquerung auf der SY Charisma die Azoren zu besuchen. In zwei Etappen geht es von Neufundland über die Azoren bis zum Englischen Kanal.

Bei der Route St. John’s – Neu Fundland – Cape Race mit dem Golfstrom zu den Azoren (1.100 sm) – Flores – Horta – Sao Miguel / Ponta Delgada (04.07.2009 – 24.07.2009) kann man einmal die imposante Natur Kanadas entdecken und dann den anspruchsvollen Schlag über den Atlantik erleben.

Auf der Route Ponta Delgada – Finistère – Camaret / Brest – Scilly Islands – Weymouth – Isle of Wight – Gosport (25.07.2009 – 14.08.2009) verspricht die vorherrschende Wetterlage im Juli mit überwiegend südwestlichen Winden eine rasante Atlantikpassage auf die herrliche Küstenetappen im Englischen Kanal folgen.

Weitere Informationen: www.charisma4sea.de

Greenpeace Azoren-Tagebuch: Pottwale und andere Schönheiten der Tiefsee

Die Crew der Esperanza war von Mitte April bis Mitte Mai 2006 vor den Azoren unterwegs. Sie unterstützte Wissenschaftler der Universität der Azoren bei ihren Untersuchungen von Seebergen. Mit an Bord waren Experten der Internationalen Weltierschutzorganisation IFAW (International Fund Animal Welfare), die Studien an Pottwalen betrieben.

Die Esperanza war dafür bestens ausgerüstet: mit einem Unterwasserrobotor und einer Unterwasserkamera, die bis auf 300 bzw. 800 Meter Tiefe hinabgelassen werden konnten. So hofften die Wissenschaftler mit Greenpeace zusammen auf neue Bilder und Erkenntnisse über das Ökosystem der Seeberge.

Das Azoren-Tagebuch dieser Greenpeace-Kampagne bietet viele interessante Informationen über die so geheimnisvolle Welt unter der Meeresoberfläche. Die Unterwasserwelt der Azoren ist vielfältig und faszinierend. Tiefseeberge, Korallenriffe und zahlreiche Säuger der Ozeane wie z.B. Pottwale finden Taucher hier zum Staunen und Wissenschaftler zum Erforschen.

In der Veröffentlichung vom 25.04.2006 finden sich folgende Informationen:

Rund um die Azoren herrscht ein Verbot für die Grundschleppnetz-Fischerei, eine der zerstörerischsten Fischereimethoden weltweit. Anders sieht es aus auf der Hohen See – außerhalb von 200 Seemeilen und außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeit. Dort fischt eine gewaltige Flotte von rund 300 Trawlern ohne Rücksicht. Mit ihren gigantischen Netzen durchpflügen sie täglich rund 1.500 Quadratkilometer Tiefsee. Sie zerstören dabei einen der vielfältigsten, ursprünglichsten und sensibelsten Lebensräume unseres Planeten.

Greenpeace kämpft für ein Moratorium der Grundschleppnetz-Fischerei auf der Hohen See. Nur so ist die einzigartige Vielfalt der Tiefsee zu schützen. Dazu soll auch der Azoren-Abschnitt der Weltmeer Expedition beitragen.

Dies liegt nun schon drei Jahre zurück und auf Wikipedia findet sich inzwischen folgende Information:

Im Juni 2008 einigten sich die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens OSPAR, dass in einer Alpen der Tiefsee genannten Untersee-Bergkette des Mittelatlantischen Rückens die Tiefseefischerei mit Schleppnetzen stark eingeschränkt, in manchen Gebieten auch verboten wird. Das so entstehende Schutzgebiet liegt auf halber Strecke zwischen Island und den Azoren, entspricht etwa der Größe Italiens und ist damit eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt.

RTP1 Reihe: “As Ilhas Desconhecidas” (Die unbekannten Inseln)

Eines der wichtigsten Reisebücher der portugiesischen Literatur ist zweifellos “As Ilhas Desconhecidas” (Die Unbekannten Inseln) von Raul Brandão (1867-1930), ein Bericht über eine lange Reise zu den Archipelen Azoren und Madeira zwischen Juni und August 1924 – zu einer Zeit in der Landschaften, Traditionen, Lebensweisen und Gebräuche der Inseln auf dem europäischen Kontinent noch wenig bekannt waren.

Es ist die faszinierende Entdeckung einer fernen, exotischen und magischen Welt, die Brandão sehr intensiv und bildgewaltig beschreibt. Der Leser fühlt sich so in die Umgebung auf den Inseln versetzt, er kann das Licht- und Schattenspiel sehen, den Geist der Orte spüren und das vielfältige Zusammenspiel der vier Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer nachempfinden.

Corvos Caldeirão

Von Lissabon nach Corvo, so die Überschrift des ersten Kapitels, beschreibt den Weg vom Bekannten zum Unbekannten, zur Insel Corvo, der kleinsten Insel der Azoren, wo Brandão eine in ihrer Isolation einzigartige Gemeinschaft antraf. Auch wenn Corvo das Hauptinteresse des Reisenden zu sein scheint, so lösen doch die Entdeckung des Dornröschenwaldes (Insel Flores), die Ilha Azul (Insel Faial) und die Ilha Negra (Insel Pico), der Walfang und die fabelhafte Meereswelt im azorianischen Atlantik, die Seen und Gärten Sao Miguels eine ähnliche Faszination aus.

Der Beginn der Dokumentarreihe “As Ilhas Desconhecidas” vom Journalisten Vicente Jorge Silva wurde am 17. April bei RTP 1 um 00:20 Uhr (22:20 Azorenzeit) ausgestrahlt. Flores, Corvo und Graciosa waren Thema der ersten von vier Folgen, die sehr stark dem Werk Raul Brandão folgen und seine Texte mit den intensiven Bildern der Inseln kombinieren. Die zweite Folge ist Faial und Pico gewidmet (24. April), die dritte São Jorge, Terceira und São Miguel, die vierte und letzte Santa Maria, Porto Santo und Madeira.

Video der ersten Folge ansehen:

http://ww1.rtp.pt/multimedia/index.php?tvprog=25082&idpod=24366&formato=wmv

oder

http://ww1.rtp.pt/blogs/programas/ilhas-desconhecidas/

Produkte von allen neun Azoreninseln: Espaço Açores – Tradição & Gourmet

Anfang April hat in Lissabon im historischen Stadtviertel Baixo ein neuer Laden eröffnet: Espaço Açores – Tradição & Gourmet.

In der Rua de S. Julião, 58 kann man nun Produkte aller neun Azoreninseln kaufen: Milchprodukte, Käse, Fleisch, Marmelade, Honig, Tee, Früchte und Blumen, Getränke, Konserven, Gebäck, Gewürze, Zigarren, Kunsthandwerk, Musik und Literatur gehören zum Sortiment regionaler Produkte.

Über die natürliche Qualität und Vielfältigkeit original azorianischer Produkte soll der portugiesische Markt erobert werden.

In Deutschland bekommt man Produkte der Azoren nur über Compiri.

Video von der Eröffnung:

Zusammenarbeit der Universitäten Hamburg und Azoren für innovative Erdbebenwarnsysteme

Deutsche Erdbebenwarnsysteme, die von deutschen und azorianischen Forschern auf und um die Insel São Miguel herum eingerichtet wurden, werden bis September Servern in Hamburg und Ponta Delgada Daten bezüglich seismischer Bewegungen der Erdkruste – an der Oberfläche und in der Tiefe – auf den Azoren liefern.

Das deutsche Forschungsschiff “POSEIDON” hat in Ponta Delgada die Forscher Rita Carmo und Ruben Luís vom Centro de Vulcanologia e Avaliação de Riscos Geológicos (CVARG) der Universität der Azoren an Bord genommen, damit sie die Platzierung der Ausrüstung am Meeresgrund begleiten können. Während der letzten beiden Wochen haben die Forscher auf der gesamten Insel São Miguel innovative Stationen in strategischen Bereichen aufgestellt.

Alle Daten zu Deformierungen der Erdoberfläche, Temperaturen und Schwefeldioxid-Emissionen werden über Satellit an die beiden Server in Ponta Delgada und Hamburg gesendet. Ziel ist es, ein System schneller Reaktionen bei der Gefahr vulkanischer Aktivität zu testen.

Das Projekt mit Namen “Exupéry” wird von der Universität Hamburg geleitet und vom Ministerium für Erziehung und Wissenschaft der deutschen Regierung finanziert – alles unter direkter Mitwirkung der CVARG der Universität der Azoren.

Einige der Stationen auf São Miguel werden die Daten über das innovative und in Hamburg entwickelte Kommunikationssystem “Meshing” senden. Dieses Funksystem ist ideal für Regionen mit der Gefahr für Erdbeben und vulkanische Aktivität wie die Azoren. In einer eventuellen Krisensituation verhindert das System Datenverluste durch mögliche Zerstörungen im Gelände.

Die “Poseidon” wird am 18. des Monats nach Ponta Delgada zurückkehren, um die Forscher von Bord gehen zu lassen und zu einer neuen Mission aufzubrechen. Das Projekt “Exupéry” wird im August mit dem deutschen Forschungsschiff “Meteor” fortgesetzt, welches die Stationen zur Auswertung der Daten einsammeln wird.

Alle gesammelten Daten werden den Wissenschaftlern für künftige Forschungsarbeiten zur Verfügung stehen.

Die azorianischen Forscher weisen darauf hin, dass die Ergebnisse dieser Arbeiten es erlauben werden, die Oberflächenstruktur und die seismischen Eigenschaften der Insel São Miguel besser zu verstehen.

Koordiniert von Matthias Hort von der Universität Hamburg wird das Projekt “Exupéry” ausserdem unterstützt von neun deutschen Universitäten und Instituten: Universität Hamburg, IFM-GEOMAR, BGR (Hannover), GFZ Potsdam, Universität Potsdam, Technische Hochschule Darmstadt, Universität München, Technische Hochschule München und DLR Oberpfaffenhofen.

Buchtipp: Ralph Roger Glöckler, »Vulkanische Reise«

Oster-Ei: Eine Frage beantworten und MM Reiseführer Azoren gewinnen

Michael Bussmann: Reiseführer AzorenRechtzeitig vor Ostern gibt es ein Schmankerl für alle Azorenfans.

Der Michael Müller Verlag stellt uns freundlicherweise eine Ausgabe des Reiseführers Azoren von Michael Bussmann zur Verfügung, um sie unter den Lesern von www.azoren-blog.de zu verlosen.

In diesem aktuellen und sehr detailreichen Reisebuch finden sich jede Menge Tipps für einen individuell gestalteten Urlaub – von der Hauptinsel São Miguel bis zur touristisch nahezu unberührten kleinen Insel Corvo.

Um das MM Reisebuch, welches wir neulich hier ausführlich vorgestellt haben, zu gewinnen, muss man folgende Frage richtig beantworten:

Wie werden die Terrassenfelder genannt, die einigen Buchten der Azoreninsel Santa Maria ihr einzigartiges Aussehen verleihen?

 

Wer den Azoren Reiseführer gewinnen möchte, schreibt einfach eine E-Mail mit der richtigen Antwort an folgende Adresse: gewinnspiel@azoren-blog.de

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2009.

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Teilnahmebedingungen:

  1. Veranstalter dieses Gewinnspiels ist www.azoren-blog.de
  2. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel akzeptiert der Benutzer diese Teilnahmebedingungen.
  3. Teilnahmeberechtigt sind alle Leser von www.azoren-blog.de. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, der die Email-Adresse, über welche die Antwort eingesendet wurde, gehört. Es ist pro Teilnehmer nur eine Teilnahme möglich; die wiederholte Teilnahme kann den Verlust der Teilnahmeberechtigung zur Folge haben.
  4. Es wird eine Ausgabe des Michael Müller Reiseführers Azoren von Michael Bussmann verlost.
  5. Der Gewinner des Reiseführers wird per Email benachrichtigt, woraufhin er eine Lieferadresse für die Zusendung des Gewinns angeben sollte.
  6. Barauszahlung oder Tausch des Gewinns ist nicht möglich.
  7. www.azoren-blog.de behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel ganz oder zeitweise auszusetzen.
  8. www.azoren-blog.de behält sich ferner das Recht vor, diese Teilnahmebedingungen auch unangekündigt zu ändern.
  9. Die bei diesem Gewinnspiel vom Teilnehmer gemachten Angaben werden nur zum Zwecke des Gewinnspiels verwendet und weder dauerhaft gespeichert noch an Dritte weitergegeben.
  10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Verstärkte Polizeikontrollen über Ostern

Da Ostern auch auf den Azoren ein Grund für viele Feste mit ihren positiven und negativen Folgen ist, verstärkt die Polizei im Zeitraum vom 3. – 17. April 2009 die Kontrollen. Auch und insbesondere touristisch interessante Orte werden kontrolliert.

Leseproben aus dem „besten und derzeit aktuellsten Reiseführer“ für die Azoren

Michael Bussmann: Reiseführer AzorenDer Reiseführer Azoren von Michael Bussmann (Michael Müller Verlag) ist unbestritten der umfassendste deutschsprachige Reiseführer über die Azoren.

Sehr detailreich geht der Autor auf jede einzelne Insel ein und berichtet über die schönsten Orte, Touren, Unterkünfte oder Restaurants ebenso wie er alle Hintergrundinformationen z.B. zu Geschichte, Geographie oder Anreisemöglichkeiten liefert.

Sogar an Reisende, die einen Stoppover in Lissabon einlegen möchten oder müssen, ist gedacht.

Der Verlag hat uns freundlicherweise zwei Leseproben zur Verfügung gestellt:

Leseprobe: Santa Maria
Santa Maria war die erste Azoren-Insel, auf der sich Siedler niederließen – wann und von wem die Insel erstmals gesichtet wurde, ist jedoch umstritten. Die meisten Historiker schreiben dies Diogo de Silves im Jahr 1427 zu. Der Erste, der einen Fuß auf die Insel setzte, war der im Dienst von Heinrich dem Seefahrer stehende Kapitän Gonçalo Velho Cabral (ein Mitglied des Christusordens) im Jahr 1432. Und da jenes Ereignis an einem 15. August geschah, dem Tag von Mariä Himmelfahrt, erhielt die Insel den Namen Santa Maria.
Sieben Jahre vergingen, bis Cabral wiederkam, diesmal als Donatarkapitän mit Familien von der Algarve und aus dem Alentejo an Bord, ferner mit Kühen, Schafen und Saatgut. Die Besiedlung Santa Marias nahm ihren Anfang. Anjos, Santana und Porto, das 1472 aufgrund des geschützten Hafens die Stadtrechte erhielt und von nun an Vila do Porto hieß, waren die ersten Ortschaften. 1493, vermutet man, warf der unter Spaniens Flagge segelnde Christoph Kolumbus auf seiner Heimreise von Amerika vor Anjos Anker. Ende des 15. Jh. erreichten weitere Siedlerwellen Santa Maria. Immer mehr Wälder mussten gerodet werden, um Ackerland für die neuen Inselbewohner zu schaffen. Für das Pflügen gab es spezielle Hacken, die nicht länger als eine Handspanne sein durften, damit sie nicht als Waffen missbraucht werden konnten. Da der Regen oft die Saat von den Hängen ins Meer spülte, schuf man Terrassen
[…]
Komplette Leseprobe zu Santa Maria herunterladen (.pdf)

Leseprobe: Faial
Ilha Azul, wie Faial wegen der vielen blauen Hortensienhecken auch genannt wird, ist ohne Zweifel eine der reizvollsten Inseln der Azoren. Nicht zuletzt wegen Horta, einem überaus charmanten Städtchen mit internationalem Jachthafen und Weltenbummleratmosphäre. Faial bietet aber noch mehr: eine imposante Caldeira und das Vulkangebiet von Capelinhos.
Die fünftgrößte Insel der Azoren spielte seit jeher eine besondere Rolle, besonders im letzten Jahrhundert – mal als Zwischenstation für Transatlantikflüge, mal als Zentrum des Fernmeldewesens zwischen der Alten und der Neuen Welt. Heute ist der Jachthafen Hortas erste Adresse für Atlantiküberquerer. In seiner Geschichte war Faial nur selten ein abgeschiedenes Eiland „irgendwo im Blauwasser“, so das Seglerdeutsch – Faial war meist mit der Außenwelt verbunden. Das zeigt sich besonders in Horta, einer Stadt mit Flair und herrschaftlichen Gebäuden, eine offene, lebendige Stadt. Gute Strände bietet Faial außerdem, die meisten sogar nahe der Inselmetropole, was die Attraktivität Hortas einmal mehr erhöht. Ferner bietet die Insel eine touristische Infrastruktur, wie sie ansonsten nur auf São Miguel oder Terceira zu finden ist. Regelmäßige Flug- und Schiffsverbindungen zu den meisten anderen Inseln der Zentralgruppe machen Faial zudem zu einem interessanten Ausgangspunkt zur Erkundung der Nachbarinseln São Jorge und Pico.
[…]
Komplette Leseprobe zu Faial herunterladen (.pdf)

Weitere Informationen des Michael Müller Verlags

Zum Buch:
Die Inseln zum Entdecken mitten im Atlantik. Vulkanische Aktivitäten und eine exotische Vegetation schufen eine faszinierende Landschaft. Heiße Thermalquellen, Kraterseen, in denen man baden kann, ausgedehnte Strände und urwüchsige Landschaften bieten dem Urlauber vielfältige Möglichkeiten. Ein Flug auf die Azoren ist auch eine Zeitreise, denn durch die isolierte Lage haben sich dort noch viele uralte Traditionen erhalten, die auf dem Kontinent schon lange ausgestorben sind. Michael Bussmann hat alles Wissenswerte zu den Azoreninseln zusammengetragen – von der Hauptinsel São Miguel bis zur touristisch nahezu unberührten kleinen Insel Corvo finden sich jede Menge Tipps für einen individuell gestalteten Urlaub.

Zum Autor:
Michael Bussmann: Jahrgang 1967, geboren in Esslingen. Germanistik-, Journalistik- und Politologiestudium in Bamberg, nebenher Dokumentarfilmarbeiten. Seit 1998 recherchiert und schreibt er überwiegend für den Michael Müller Verlag, derzeit von der goldenen Stadt Prag aus.

Verlags-Homepage:
Der Verlag bietet auf seiner Homepage zusätzliche Informationen zum Reisebuch wie z.B. die Reisebuch Updates oder die komfortable Unterkunftssuche mit den unvergleichlichen Kommentaren und Anekdoten des Autors.

Pressestimmen

»Der beste und derzeit aktuellste Reiseführer.«
(Fuldaer Zeitung)

»Unverzichtbar: Michael Bussmanns hervorragend detaillierter Reiseführer ›Azoren‹ mit allen wichtigen Informationen und 26 tollen Wandervorschlägen.«
(Kölnische Rundschau)

15 Minuten Azorenfeeling

Ein Film aus der Reihe „Porto Alegre dos Acores“ mit dem Titel Im Nebel des Vulkans. Mit teils sagenhaft schönen Bildern von Vulkankratern, Höhlen, Landschaften, dem Meer und dem Walfang.

Und wer jetzt einen Schreck bekommt: Diese Bilder sind alle im Winter entstanden und man hatte bei den Dreharbeiten wohl den Regen extra bestellt. Portugal hat den Walfang in den 1970er Jahren aufgegeben.

Radfahren auf den Azoren

Radfahren ist auf den Azoren nicht sonderlich populär und mir ist nicht bewusst, dass ich je einem Radler dort begegnet bin. Dennoch eignen sich die Inseln zum Teil gut zum Radeln. Je nach Kondition gibt es hügelige und bergige Strecken. Flach ist es aber nie!

Eine organisierte Radreise bietet MERIDIAN Touristik an. Man radelt auf hochwertigen 21-Gang-Tourenrädern. Die Fahrten sind ausgelegt für Radwanderer mit guter Kondition. Für den Fall eines Platten erhalten die Kunden, die ein Mietrad gebucht haben, ein Reparaturset inkl. Flick- und Werkzeug mit, um das Rad im Notfall selbst reparieren zu können und für Notfälle gibt es immer einen Ansprechpartner im Zielgebiet – so kann man auf der Website des Reiseveranstalters nachlesen.

Wer sich vor Ort einfach nur mal ein Fahrrad ausleihen möchte, kann es bei den ortsansässigen Auto- und Rollervermietern versuchen. Manche Ferien- und Gästehausvermieter verleihen schonmal mehr oder weniger unbürokratisch Fahrräder – gerade für Familen mit Kindern eine prima Möglichkeit für Abwechslung zu sorgen.