Semana do Mar 2009 auf Faial

Immer in der ersten Augustwoche, dieses Jahr also vom 1. bis 9. August, findet in Horta auf Faial die Semana do Mar statt. Eine Woche lang bietet das größte Fest Faials und eines der größten Meeresfeste der Azoren viele kulturelle Aktivitäten wie Paraden, Vorführungen, Konzerte und Messen. Zusätzlich gibt es Märkte mit Kunsthandwerk und gastronomischen Spezialitäten.

Das ausführliche Programm beinhaltet Regatten auf Segel- oder Walfängerbooten, Jet-Ski, Schwimmen, Wasserpolo, Rudern, Kanufahren oder Sportfischen. Ein prächtiges Feuerwerk über der Bucht von Horta bildet den Abschluss der Festwoche.

Canyoning auf den Azoren

Auf drei der neun Azoreninseln kann man besonders gut dem Canyoning, einer neuen Trendsportart, nachgehen: auf São Miguel, São Jorge und Flores. Dort gibt es besonders schöne und viele Strecken. Im Prinzip seilt man sich dabei an Steilküsten oder z.B. in Wasserfällen von oben ab. Der Reiz dabei ist, dass man an wunderschöne Orte kommt, die man sonst niemals sehen könnte.

Auf der Insel Flores findet man die größte Vielfalt an Routen, von großen Steilwänden bis hin zu einfachen Strecken.
» Mehr zum Canyoning auf der Insel Flores

São Jorge bietet die großen Vertikalen, allerdings mit schwieriger Logistik – oft kommt man nur per Boot von Zielort wieder weg.

Auf São Miguel befinden sich die Routen meist im Inneren der Insel und sie sind nicht ganz so steil. Canyoning gibt es auf den Azoren noch nicht so lange. Vermutlich wurde die erste Route 1997 eröffnet.

Gerade weil man beim Canyoning auf „Abwegen“ unterwegs ist, sollte jeder stets darauf achten, die Natur nicht zu zerstören, die man bei der Ausübung dieses Sports bewundern möchte. Bei verantwortungsvollen Anbietern sollte es Hinweise zu Naturschutz und Sicherheit geben. Wer alleine unterwegs ist, sollte sich ebenfalls darüber informieren und sich daran halten.

Mehr zum Thema Canyoning auf den Azoren (auf portugiesisch)

SWR 20.6.2009: Wale und Delphine

Markus Brock spricht in der Sendung „Samstag Abend“ (SWR) von 20.15 bis 21.45 Uhr mit seinen Gästen über Delphine und Wale, über Delphintherapie, Delphinarien, über Fragen zum Überleben dieser Tierart und zeigt Filme dazu. Gäste sind Karsten Brensing – Walforscher vor den Azoren und den Kanaren – Petra Deimer, Tierschützerin und Meeresbiologin in Ost- und Nordsee und Regine Frerichs, die Hamburger Greenpeace-Aktivistin.

Insel Flores als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt

Nach den beiden kleinsten Inseln der Azoren Corvo und Graciosa hat seit heute auch Flores die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat.

Die Insel, die vor weniger als 10 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten als Bergspitze auf dem Mittelatlantischen Rücken entstand, und die angrenzenden Meeresgebiete bilden ein Biosphärengebiet aufgrund ihrer landschaftlichen, geologischen und kulturellen Eigenschaften.

Besonders hervorgehoben werden die hohen Steilküsten mit den kleinen vorgelagerten Inselchen. Hier wird die traditionelle Fischerei unterstützt und das Gebiet ist ideal für Qualitätstourismus, insbesondere Tauchen, Wal- und Delphinbeobachtung sowie Küstenwanderungen.

„Der Mensch und die Biosphäre“ ist hier ein wichtiger Aspekt. Der Mensch soll lernen, mit der Natur umzugehen ohne sie zu zerstören. Dazu gibt es eine Aufteilung in Zonen, in denen unterschiedliche Aktivitäten möglich sind.

Offizielle Website: www.azoresbiosfera.org

Meeresbewohner: 365 Atlantische Arten

Unter dem Motto „Eine Art für jeden Tag des Jahres, ein Hobby für ein ganzes Leben“ steht der Field guide 365 Atlantische Arten.

Das zur schnellen Bestimmung von Meerestieren gedachte und bunt illustrierte Buch gibt es auch als komplette Online-Ausgabe.

Das Werk ist gleichermaßen geeignet für Liebhaber und Experten, für Kinder und Erwachsene. Man findet in ihm Arten der Azoren und Madeira, der Kanarischen und Kapverdischen Inseln, darunter 29 Wale und Delfine, 150 Fische und 170 wirbellose Tiere. Alle Information werden in vier Sprachen präsentiert.

Auf alten Eselpfaden in die Fajã de Além – Wanderung PRC5SJO auf São Jorge

Diese kleine, aber steile Rundwanderung wird offiziell mit drei Stunden reiner Gehzeit angegeben.

Anfang und Ende der Tour befinden sich bei der Ermida de Santo António an der Nordküste São Jorges, sofern man sich nicht schon dort wieder von einem Taxi abholen lässt, wo der Pfad auf die Verbindungsstraße stößt.
Bei dieser Variante spart man am Ende ein paar Höhenmeter.

Zunächst geht es über eine Wiese direkt auf die Steilküste zu. Dann beginnt der Abstieg auf einem alten Eselpfad in die Fajã und schon nach einem kurzen Stück sieht man in einer Kurve in der Ferne die Fajã Ouvidor.

Schaut man dann fast senkrecht nach unten, liegt dort ca. 400 Höhenmeter tiefer die Fajã de Além.

Nach oder während Regen sollten man je nach eigener Kondition und Schuhwerk besonders vorsichtig sein oder ganz auf die Wanderung verzichten, denn es geht in Serpetinen steil hinab über einen steinigen, manchmal auch mit Gras überwachsenen Weg. Am Wegesrand plätschern kleine Wasserfälle und –läufe.

In der Fajã wohnt niemand mehr dauerhaft, aber die eine oder andere Familie backt dort in einem alten Ofen noch Brot oder hat dort ein Sommerhäuschen.

Man kann sich in der Fajã nach Belieben umsehen. Manche Häuser verfallen, manche sind wunderschön hergerichtet.

Es gibt einen Pfad, der noch weiter hinunter ans Meer führt, der aber ebenfalls nur vorsichtig zu begehen ist.

Hat man die Fajã durchquert, so findet man automatisch den gegenüberliegenden Pfad, der an der Steilküste wieder hinauf führt. Nach vielen Serpentinen und immer wieder atemberaubenden Ausblicken auf die Küste und die Fajãs erreicht man schließlich das obere Ende des Lastenaufzugs. Ab dort ist der Weg asphaltiert und ein paar hundert Meter weiter stößt man auf die Verbindungsstraße, wo man sich vom Taxi abholen lassen kann. Oder man geht zurück zum Ausgangspunkt an der Ermida de Santo António.

Alle Infos (Flyer, GPS, Wanderkarte, Fotos): www.trails-azores.com

Wandern auf dem Dinosaurierrücken, Walbeobachtung und Vulkanbesteigung

Elfi Görke und Christian Imlau betreiben auf der Azoreninsel São Jorge nicht nur das Gästehaus Jardim do Triângulo, sie sind auch echte Kenner der Insel.

Wandern hoch über dem Meer

In unzählige Fajãs sind sie schon über steile Eselpfade hinabgewandert, viele Gipfel im Hochland haben sie schon erklommen.

Seit 2001 bieten sie unter dem Namen ecotriangulo zusammen mit mehreren deutschen Reisenveranstaltern geführte Wanderreisen auf der Insel São Jorge und den Inseln des Triangulo, Pico und Faial an.

Die Reisen werden in Kleingruppen von 4-10 Teilnehmern durchgeführt. Dabei gibt es stets viele Informationen über Land & Leute und Flora & Fauna des Archipels.

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Im Mai/Juni sowie im September/Oktober gibt es die Wanderwoche „Auf Schusters Rappen“, bei der auf vier wunderschönen und abwechslungsreichen Wanderungen die Insel São Jorge erkundet wird. Die Leistungen beinhalten:

– 5xUF/DZ Jardim do Triangulo
– 4 Wanderungen laut Programm (PDF-Download)
– 1 Begrüßungsessen
– Transfers laut Programm (PDF-Download)

Daten auf Anfrage.

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Wer auch die Nachbarinseln Faial und Pico kennenlernen möchte, kann die 13-tägige Wanderreise „Wandern, Wale und Vulkane“ buchen. Die Leistungen beinhalten:

– Alle Transfers laut Programm (PDF-Download)
– Fährfahrten laut Programm (PDF-Download)
– 7x UF/DZ im Jardim do Triangulo, S. Jorge
– 3x UF/DZ im Guesthouse Bela vista in Lajes, Pico
– 2x UF/DZ in der Quinta das Buganvilias, Faial
– 8 geführte Tageswanderungen
– 1 Ausfahrt zur Walbeobachtung
– Zusätzlicher einheimischer Bergführer für die Picobesteigung
– 1 Begrüßungsabendessen auf S. Jorge
– Deutsche ortsansässige Reiseleitung ab 1. Tag (Hafen Velas) bis 13. Tag (Flughafen Faial)

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Kontakt – Anfrage – Buchung
Elfi Görke & Christian Imlau
eco Triângulo & Guesthouse Jardim do Triângulo
Terreiros 91
PT 9800-052 Velas, São Jorge
Azoren Portugal

Tel /AB: (+351) 295 414 055
mobile: (+351) 914 220 522 oder (+351) 918 239 117
E-mail: info[at]ecotriangulo.com
Web: www.ecotriangulo.com

Näheres zur neuen Reithalle auf Graciosa

Die neu eröffnete Reithalle auf Graciosa heisst Picadeiro António Maria da Cunha nach dem Pionier der agronomischen Entwicklung der Insel Graciosa, der z.B. den ersten Traktor nach Graciosa einführte. Weil die Insel ihm quasi die Grundlagen des heutigen Standes der Agronomie zu verdanken hat, wurde die Halle nach ihm benannt.

Reiten auf Graciosa
Reiten auf Graciosa
Die Camara municipal – also die Inselverwaltung – hat das Gelände zur Verfügung gestellt, die azorianische Regionalregierung hat die Bauarbeiten finanziert.
Die Reithalle ist die größte überdachte Einrichtung dieser Art auf den Azoren.

Betrieben wird sie vom Insel-Reitverein und bietet die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter Veranstaltungen durchzuführen. Zuvor waren die Pferde in den Nebengebäuden der Stierkampfarena untergebracht.

Der Reitverein ist sehr aktiv und nimmt auch an Turnieren und Veranstaltungen auf anderen Inseln teil. Zum Beispiel setzen sie zu Pfingsten mit 14 Pferden und den Kindern, die Reitstunden nehmen, nach Faial über und beteiligen sich an einer Vorführung.

Danke für diese Informationen direkt von der Insel Graciosa an die Quinta da Gabriele.

Sommer 2009: Blaue Flagge für 32 Badezonen der Azoren

Die autonome Region der Azoren hat für 32 Badezonen bzw. Strände die Blaue Flagge für den kommenden Sommer 2009 erhalten.

Folgende Badezonen wurden ausgezeichnet:

Terceira:
Cinco Ribeiras, Negrito, Silveira, Salga und Prainha im Bezirk Angra do Heroísmo; Prainha, Praia Grande, Escaleiras, Porto Martins und Biscoitos im Bezirk Praia da Vitória;

Faial:
Almoxarife und Varadouro im Bezirk Horta

São Miguel:

Porto da Caloura und Zona Balnear da Lagoa im Bezirk Lagoa; Milícias, Pópulo, Poças Sul dos Mosteiros und Poços de São Vicente im Bezirk Ponta Delgada; Areal de Santa Bárbara im Bezirk Ribeira Grande; Vinha d’Areia, Prainha de Água d’Alto, Corpo Santo und Água d’Alto im Bezirk Vila Franca do Campo;

São Jorge:
Preguiça im Bezirk Velas

Santa Maria:
Maia, São Lourenço, Formosa und Anjos im Bezirk Vila do Porto.

Unter den Yacht- und Freizeithäfen wurden die Marinas von Horta, Pêro de Teive, Angra do Heroísmo und Praia da Vitória ausgezeichnet.

Wasserqualität, Umweltinformation und -erziehung, Umweltschutz sowie Ausstattung und Sicherheit sind die vier Hauptkriterien bei der Vergabe der Blauen Flagge.

Die Azoren erhielten erstmals 1988 drei Blaue Flaggen und konnten deren Anzahl bis auf die diesjährige Rekordzahl 32 steigern.