Neugestaltung der Thermen von Carapacho (Graciosa)

Termas do Carapacho
Termas
Die „Termas do Carapacho“, eine der Hauptattraktionen der Azoreninsel Graciosa, werden momentan renoviert.

Die Gebäude sind komplett ausgebeint, der Ostflügel abgerissen.
Nun wird im Stil der alten Gebäude wieder aufgebaut.

Es soll ein Bewegungsbad entstehen, ein großes überdachtes Schwimmbecken, weiterhin verschiedene Saunen, Dampfbad und Hydromassage.

Geschützte Meerwasserbecken
Meerespool
Bisher gab es lediglich Wannenbäder mit dem heißen Thermalwasser, das unterhalb des Gebäudes aus der Erde kommt und anschließend zur leichten Erwärmung der natürlichen Meerwasserbecken beiträgt.

Diese sollen ebenfalls erneuert und sicherer gestaltet werden, das neue Gebäude wird durch eine Steinschüttung zusätzlich geschützt.

Eröffnung soll im Juni 2009 sein.

Eine Oase der Ruhe inmitten eines subtropischen Gartens

Gästehaus Jardim do Triângulo

An der Südküste der Azoreninsel São Jorge gelegen bietet das Gästehaus Jardim do Triângulo naturnahen Urlaub zwischen Meer und grünen Steilküsten. Vom Dorf Terreiros zwischen Urzelina und Manadas sind es nur 6 km zum Flughafen und 12 km zum Hauptort Velas: ein idealer Ausgangspunkt für Wandertouren auf São Jorge und für Ausflüge auf die anderen Inseln im „Triângulo“.

Häuschen im Blumenparadies

Die Gästehäuschen in einem insgesamt 3500 qm großen, subtropischen Garten sind im traditionellen Stil erbaut und individuell, gemütlich und modern eingerichtet.

Es gibt vier Doppelzimmer und ein Studio mit Kitchenette und separatem Schlafraum, verteilt auf drei kleine Häuschen. Sie bieten Platz für 11 Gäste.

Pico- und Meerblick

Zu jeder Einheit gehört ein eigenes Badezimmer mit DU/WC und eine Terrasse mit Gartenmöbeln.

Vom Garten mit seinen lauschigen Plätzen aus hat man einen wundervollen Blick auf das Meer und die Nachbarinsel Pico mit ihrem gewaltigen Vulkan.

Zum kleinen Fischerhafen mit Badeplatz sind es nur 3 Minuten Fußweg.

Frühstücksterrasse

Der eigene Garten liefert auch Produkte für das vollwertige Frühstücksbuffet, das meist auf einer großen Veranda mit Blick auf Garten und Meer stattfindet.

Alles in allem ein Ort für Genießer und Naturliebhaber.

Einsame Fajã
Die Insel São Jorge gilt bei Wanderfreunden immer noch als Geheimtipp.

Bei der Durchquerung des Hochlandes mit atemberaubenden Ausblicken auf die anderen Inseln der Zentralgruppe, oder dem Abstieg in die fruchtbaren Fajãs, alten Eselpfaden folgend, offenbart sich dem Wanderer ein kleines suptropisches Paradies. Die Gastgeber Elfi Görke und Christian Imlau halten stets aktuelle Wandertipps für ihre Hausgäste bereit.

Nordküste
Sie organisieren gerne auch Tagesausflüge zu den Nachbarinseln Pico – z.B. die Besteigung des 2351m hohen Vulkans mit einem geprüften Bergführer – oder Faial, wo ein Bummel durch die farbenfrohe Marina, eine Umrundung der Caldeira auf dem Kraterrand oder ein Besuch der Lavaaschewüste von Capelinhos den Urlaub bereichert.

Website: www.ecotriangulo.com

Offizielle Wanderungen: www.trails-azores.com

Nebensaison auf den Azoren? Na klar!

So richtig viel los ist auf den Azoren eigentlich nur im Juli und August, wenn die auf den amerikanischen Kontinent ausgewanderten Azoreaner auf die Inseln und zu ihren Familien heimkehren.

Natürlich ist in diesen beiden Monaten statistisch gesehen das Regenrisiko am geringsten und die Tage sind lang. Dennoch lohnen sich die Azoren gerade auch in der Nebensaison für Naturliebhaber, Fotografen, Wanderer und Erholungssuchende.

Wanderfreunde werden die Frühjahrs– und Herbstmonate viel angenehmer finden, denn dann ist die hohe Luftfeuchtigkeit dank gemäßigter Temperaturen kaum störend. Das Klima ist stets mild, eine Regenjacke sollte man ohnehin immer dabei haben. Sollte es dann einmal regnen, so dauert es meist nicht lange. Außerdem kann es sein, dass schon eine Bucht weiter oder auf der anderen Seite der Insel die Sonne scheint.

Im Frühjahr ist die Vegetation noch grüner als ohnehin schon, die Hortensienblüte beginnt dafür erst im Juni. Im Herbst blühen wieder andere Blumen und Sträucher, wie der tiefrote Hibiskus, riesige Oleanderbüsche oder auch eine Amaryllisart, die man nur im September sehen kann. Da zu dieser Zeit die Kinder in die Schule kommen, wird sie auch Schulmädchenblume genannt. Während im Sommer unzählige Hortensien die Inseln, insbesondere Faial, zu blauen Inseln (Ilha azul) machen, schillern ihre Blüten im Herbst in allen Facetten von Rot bis Blau.

Auch für Fotografen kann die Nebensaison auf den Azoren interessanter sein als der Sommer. Die Sonne steht nicht mehr so hoch und das Licht ist nicht so grell. Wetterphänomene und wechselndes Licht geben den Landschaften ständig ein neues Gesicht. Regen und Sonne schließen sich auf den Azoren nicht gegenseitig aus.

Einer der schönsten Nebeneffekte außerhalb der Sommermonate ist, dass man die schönsten Orte oft ungestört genießen kann. Wer träumt nicht davon, einmal unter einem einsamen Wasserfall zu baden oder eine Riesenbadewanne mit warmem Wasser ganz für sich alleine zu haben.


(Vielen Dank an Luísa Madruga für ihre atemberaubenden Fotos vom Januar 2009.)
Die Wintermonate allerdings sind eher etwas für Sturmjäger, Wellenfans und Leute, die mal so richtig die Nase in den Wind halten wollen.

Hier ist Vorsicht geboten, mancher Sturm wurde schon unterschätzt und hat Menschenleben gekostet. Im Januar 2009 gab es sogar Schnee auf manchen Inseln, der sonst nur auf dem 2351m hohen Pico fällt. Dennoch: selbst zwischen Januar und März gibt es wunderbar warme und sonnige Tage, an denen man sogar im Meer baden könnte.

Festa auf São Miguel
Festa auf São Miguel

Feste werden auf den Azoren eigentlich fast immer gefeiert, doch im Frühjahr finden die meisten statt.

Wer unbedingt einmal einen Stierkampf sehen möchte, bei dem der Stier nicht getötet wird, wer Heilig-Geist-Suppe probieren und die traditionellen Prozessionen sehen möchte, der sollte zwischen Ostern und Fronleichnam auf die Azoren reisen.

Galão mit Blick auf den Monchique
Galão mit Blick auf den Monchique

Oft hört man die Frage, was macht man denn auf den Azoren, wenn das Wetter schlecht ist. Nun, was ist schlechtes Wetter? Sollte es wirklich einmal den ganzen Tag regnen, so gibt es überall kleine Museen, die man besuchen, oder Cafés, in denen man gemütlich einen Galão nach dem anderen schlürfen kann. Oder man macht das, wofür man eigentlich in Urlaub fährt: man erholt sich.

Zum Abschluss das Zitat eines Gästehausbetreibers, das er gerne an einem regnerischen Morgen anbringt: „It’s not a bad day. It’s a bed day.“ (Es ist kein schlechter Tag, es ist ein Bett-Tag.)

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Weitere interessante Infos auf der für Individualreisende besonders interessanten Website des Outdoor Reisecenters:

» Reisen auf die Azoren – auch im Winter

Fährverbindung Corvo – Flores

Fährboot Ariel
Fährboot Ariel
Atlânticoline startete die neue Fährverbindung zwischen den Inseln Corvo und Flores am 18. September 2009. Das neue Motorboot „Ariel“ kann 12 Passagiere befördern.

Erstmals gibt es nun einen festen Fahrplan zwischen den beiden Inseln. Bisher gab es lediglich unregelmäßige Fahrten mit festen Schlauchbooten – dies natürlich nur bei gutem Wetter.

Der Fahrplan berücksichtigt auch die Umsteigemöglichkeiten auf gewisse SATA-Flüge ab Flores. Somit rückt auch Corvo ein kleines Stückchen näher an Europa.

» Fahrplan für Corvo/Flores

O Dia das Amigas nos Açores – Der Tag der Freundinnen

Heute ist der Tag der Freundinnen auf den Azoren (O Dia das Amigas). Es handelt sich dabei um ein Fest in der Vorkarnevalszeit, das immer größere Bedeutung gewinnt.

Gruppen von Freundinnen treffen sich zum gemeinsamen Essen, wünschen sich gegenseitig einen schönen Freundinnentag und manchmal wird in Clubs und Bars auch ziemlich wild gefeiert.

Da bleibt mir nur – bevor dieser Tag zuende geht – euch allen einen schönen Freundinnentag zu wünschen!

Argonauta – ein Gästehaus zwischen Wasserfällen und Atlantik

Faja Grande
Fajã Grande

Atemberaubende Natur, die Weite des Atlantiks und ein gemütliches, liebevoll renoviertes Gästehaus – das Argonauta – empfängt den Besucher der Blumeninsel Flores in Fajã Grande, dem westlichsten Ort Europas.

Ursprünglich erbaut vor mehr als dreihundert Jahren wurde das Originalgebäude 1929 sorgfältig renoviert und mit dem ersten Badezimmer in Fajã Grande sowie dem einzigen Klavier der Insel ausgestattet.

Suite
Suite
Das heutige Gästehaus Argonauta steht in seinem 19. Betriebsjahr. Es bietet fünf mit Liebe zum Detail und zur Geschichte der Insel eingerichtete Gästeräume mit modernen Bädern.

So wurde zum Beispiel das größte traditionelle Feuereisen, das nach Flores importiert wurde, sowie Teile des Schiffswracks Brillant, das 1899 vor Flores zerschellte, als Bauteile des Hauses bewahrt. Alle Zimmer sind aus massivem Vulkangestein und Holz erbaut. Die beiden geräumigen Suiten im obersten Stock mit Balkon und Meerblick sind besonders beliebt bei Hochzeitsreisenden.

Innenhof
Innenhof
Das Frühstück wird im neuen Speisezimmer serviert.
Der Innenhof bietet Grillmöglichkeiten und mit den Tischen und Sonnenschirmen ist er der ideale Platz, um sich im Sommer zu entspannen.

Hier kann man das ländliche Leben beobachten, leckere Speisen genießen, eine Pause einlegen oder ein Getränk schlürfen; im Aufenthaltsraum mit seinen bedeutenden, restaurierten Wandmalereien aus dem Jahr 1930 gibt es einen Fernseher, eine Musikanlage, eine Bibliothek und einen kostenlosen, schnellen Internetzugang.

Kajaktour
Kajaktour
Zwei neue, unabhängige Schlafräume gibt es im Selbstversorgerhaus Via d’Agua, einem weiteren traditionellen und sorgfältig restaurierten Haus in Fajã Grande.

Die bewährte, persönliche, „hoch“atlantische Gastfreundlichkeit wartet auf die Besucher mit geheimen Wegbeschreibungen für atemberaubende Wanderungen, spannenden Jeeptouren und Ausflügen mit dem Kajak im Meer und in den Kraterseen.

Gästezimmer - Detail
Gästezimmer - Detail
Flores und Corvo sind die einzigen Azoreninseln, die zu der amerikanischen Tektonikplatte zählen und deshalb sind sie die beständigsten Inseln des Archipels – festes Land, das nicht wackelt!

Fajã Grande hat ungefähr 200 Einwohner und liegt an der Westküste von Flores: es ist Europas westlichst gelegener Ort. Es befindet sich am Ufer einer Küstenplatte (einer sog. Fajã) und wird von einer hohen Steilküste mit nahezu zwanzig Wasserfällen umschlossen.

Wenige Minuten vom Haus entfernt gibt es mehrere natürliche Meerschwimmbecken, Bademöglichkeiten unter den Wasserfällen, zwei Gaststätten und einige kleine Kneipen, ein Balneário mit einem Kinderschwimmbecken und Duschanlagen.

Sonnenuntergang
Die Sonne geht unter.

Und abends genießt man den „westlichsten Sonnenuntergang Europas“ über dem Atlantik ….

Argonauta: www.argonauta-flores.com

Wanderungen: www.trails-azores.com