Gemeinsam mit gay-Parship verlost das deutschsprachige schwule Reisemagazin SPARTACUS TRAVELER eine Kreuzfahrt auf die Azoren, die Kanarischen Inseln, nach Madeira und Marokko.
SPARTACUS TRAVELER liefert interessante Reisereportagen aus aller Welt, berichtet Neues aus der schwulen Travel-Szene und gibt Tipps für coole Hotels, stylische Reiseutensilien, die weltweit besten Clubs sowie internationale Partyevents.
Der Tourismusverband der Azoren möchte mit einer neuen Kampagne mehr Touristen vom Mutterland Portugal auf die Inseln einladen.
Dabei soll zunächst das Klima der Azoren entmystifiziert werden. Es gibt allerhand Klischees und Vorstellungen vom Wetter auf den Azoren, angefangen beim allseits bekannten Azorenhoch über „wie Irland nur 10 Grad wärmer“ bis hin zu der sehr irreführenden Aussage: „Vier Jahreszeiten an einem Tag“.
Sonne und Regenbogen
Die Aufmerksamkeit soll nun auf das ganzjährig milde und angenehme Klima gelenkt werden, das vor allem für Outdoor-Aktivitäten sehr geeignet ist, wie z.B. Segeln, Fischen, Walbeobachtung, Surfen, Golfen, Paragliden und Wandern.
Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, findet in Ribeira Grande auf São Miguel im Teatro Ribeiragrandense ein großes Musikspektakel unter Leitung von Teresa Gentil, Gründerin der Gruppe „Descalças Cooperativa Cultural“ statt. „Genti’ilesa“ beginnt um 21 Uhr mit einem Konzert mit Teresa Gentil (Piano, Gitarre, Stimme), Maria Simões (Stimme, Querflöte), Manuel Maio (Violine); Miguel Cardoso (Kontrabaß, Stimme) und Rui Silva (Percussions).
Vor dem Konzert, um 20 Uhr, werden Preise an die Gewinner des „Concurso de Doces Festivos 2009“, des Wettbewerbs um die besten Süßspeisen für festliche Anlässe, vergeben. Gewonnen haben köstlich klingende Doces mit den Namen: „Portwein-Pudim“, „Kürbis-Mandel-Pudim“, „Himmelsspeck“ oder „Ananas-Pudim“.
Im Sommer 2009 soll ein neuer, sechster Wanderweg auf Terceira eröffnet werden. Er wird nach der „Rocha do Chambre“ benannt, die sich im Inselinneren befindet und Teil des Komplexes um den Pico Alto ist, einem der beiden Vulkane, aus dem die Insel entstanden ist.
Terceiras HochlandDer Weg führt durch ein Naturreservat. Er beginnt und endet am Pico da Bagacina, man kehrt auf gleichem Wege zurück (Wanderwege auf den Azoren sind leider selten Rundwege).
Der erste Teil des Wegverlaufes ist identisch mit dem früheren Weg Pico Alto – Algar do Carvão. Somit liegt eines der Highlights der Insel in der Nähe des Weges, die riesige VulkanhöhleAlgar do Carvão, die immer einen Besuch wert ist.
In jedem Falle lohnt sich vor jeder Wanderung auf Terceira ein Besuch bei „Os Montanheiros“ in Angra do Heroismo, wo man sich sowohl über den aktuellen Zustand der Wanderwege als auch über Vulkanismus und die Höhlen der Insel informieren kann.
Erste Anlaufstelle für Wanderer, Naturfreunde und an Vulkanismus interessierte Besucher auf der Insel Terceira sind „Os Montanheiros“, eine Gesellschaft zur Erforschung von Höhlen und Grotten mit Sitz auf Terceira und je einer Außenstelle auf Pico und São Jorge.
Vulkanhöhle Algar do CarvãoHauptaufgabe der Montanheiros ist die Bestandsaufnahme, Erforschung und Erhaltung vulkanischer Höhlen auf den Azoren. Es gibt viele Veranstaltungen, Workshops und Kurse zu diesen Themen.
Für den Tourismus besonders wichtig ist die Ausweisung und Instandhaltung der Wanderwege, das Angebot geführter Wanderungen und außerdem Gruppenführungen durch die Höhlen – alles unter dem Aspekt des Umweltschutzes und der Erhaltung des Naturerbes.
In Angra do Heroismo lohnt sich der Besuch im Museu Vulcanológico, nicht nur um sich über die Arbeit der Montanheiros zu informieren, sondern auch um nach den aktuell freigegebenen Wanderwegen zu fragen. Terceira ist nämlich die einzige Insel der Azoren, auf der im HochlandKampfstiere für die Tourada à Corda gezüchtet werden und es deshalb zu Sperrungen einiger offizieller Wanderwege kommen kann.
Das Museum befindet sich in Angra do Heroismo in der Rua da Rocha 8, also in der Uferstraße über der Bucht mit Marina und Sandstrand.
Meerblick mit RegenbogenAm Rande des kleinen Fischerdorfes Piedade auf der AzoreninselPico – in einzigartiger Natur und Ruhe, wo man außer Vogelzwitschern und Grillenzirpen nur ab und an auch mal das Meeresrauschen hört – befinden sich die beiden gemütlichen Ferienhäuser der Daums.
Die Insel Pico ist ein Paradies für Naturliebhaber. Über 100 Vulkane machen sie zur Ilha Montanha – außerdem bekannt für süffigen Wein und viele Walbeobachtungen.
WanderungMit 448km² ist sie die zweitgrößte Insel der Azoren mit dem höchsten Berg Portugals, dem 2351m hohen Vulkan Pico.
Wunderschöne Wanderungen entlang der Küste, über sanfte Berghänge und das weite, üppig grüne Hochland warten auf entdeckungsfreudige Besucher.
Man kann dort in Lavatunneln tief ins Innere der Erde vordringen, die ursprüngliche Natur genießen, Vögel beobachten und Lava-Formationen bestaunen. Das Schnorcheln im Meer oder das Baden in Naturschwimmbecken werden so zum einmaligen Erlebnis.
Ferien- und HaupthausUnter dem Namen „Holiday-on-Pico“ vermieten Stephanie und Anton Schneider-Daum, die ihren Gästen vor und während des Urlaubs mit Rat und Tat zur Seite stehen, seit 2005 zwei schöne Urlaubsdomizile:
Das alleinstehende, neue Ferienhaus Casa Maria – geeignet für 4 Personen – ist mit zwei Schlafzimmern, Leseecke, Duschbad und Wohnküche ausgestattet. Von der großen Terrasse mit gemütlichen Terrassenmöbeln inklusive Hängesessel blickt man auf das Meer und auf die Nachbarinsel São Jorge.
Terrasse mit MeerblickIm Erdgeschoss des Haupthauses, eines liebevoll renovierten, typisch azoreanischen Lavasteinhauses, befindet sich das Apartment Boa Nova – gedacht für bis zu zwei Personen und ausgestattet mit Kochbereich, Dusche, Wohn-/Schlafbereich und großer Terrasse.
Kulturerbe: Die Weinfelder mit LavamauernÜberall auf der Insel begegnet man dem Riesen: Einmal in Gestalt des Berges Pico, der aus dem Meer aufsteigt und bis in die Wolken reicht.
Dann wieder in Erzählungen von dramatischen Kämpfen zwischen zerbrechlichen Walfangbooten und mächtigen Pottwalen.
Und in den Menschen, die unter Aufbietung all ihrer Kräfte das dunkle Lavagestein in Häuser, Weinberge und Ackerfläche verwandelten.
Pico-Reisende betreten eine kleine Welt, die im Laufe der Jahrhunderte von Walfängern, Bauern, Winzern und Fischern geschaffen wurde.
Kurz gesagt: Die Insel bietet sehr kontrastreiche und bleibende Urlaubserlebnisse.
Alle von der Regionalregierung klassifizierten, offiziellen Wanderwege findet man auf einer praktischen Website mit Übersichtskarten, ausdruckbaren Wegbeschreibungen und herunterladbaren GPS-Daten.
Wer auf die nächste Azorenreise noch warten muss, kann sich über folgende Website die in nächster Zeit ausgestrahlten Fernsehsendungen zum Thema Azoren anzeigen lassen und sich auch den entsprechenden RSS Feed abonnieren:
Maia42 Millionen Euro sollen in die Instandhaltungs- und Verschönerungsarbeiten im Bereich des für den Tourismus wichtigen Ortes Maia auf der Azoreninsel Santa Maria gesteckt werden.
Ziele sind die Verbesserung der Infrastruktur sowie die Renovierung der natürlichen Meeresschwimmbecken und des alten Walbeobachtungspostens, wo sich heute der Miradouro da Ponta do Castelo befindet.
In dem malerischen Örtchen, das direkt unterhalb einer mit alten Weinbergterassen bebauten Steilwand liegt, leben heute nur noch wenige Menschen dauerhaft. Nur im Sommer gibt es mehr Trubel, wenn viele Auswanderer in ihre Ferienhäuser heimkehren. Die Bucht, die sicher zu den meistfotografierten Motiven der Azoren gehört, ist ein Naturreservat.
Regelmäßig gibt es Vermutungen, Untersuchungen und Thesen, wo das von Platon beschriebene Atlantis gelegen haben könnte – falls es denn je außerhalb der Literatur existiert hat.
Nun geben ausgerechnet mysteriöse „Zeichnungen“ in GoogleEarth Anlass zu neuen Spekulationen, dass das sagenhafte Atlantis bei den Azoren zu suchen sei. Von Google selbst werden diese regelmäßigen Strukturen in GoogleOcean als Softwarefehler bezeichnet.
Die vulkanischen Aktivitäten im Bereich der Azoren haben aber noch weitere Legenden sprießen lassen, von denen eine ebenfalls von einem großen Reich inmitten des Atlantiks erzählt, von dem bei seinem Untergang nur neun kleine Inselflecken blieben.