Wunderbare Ausblicke über große Teile der Azoreninsel Graciosa
bietet eine Wanderung von der Caldeirinha hinunter nach Luz.
Die Tour kann man locker am Nachmittag des Anreisetags wandern und gleich die Schönheit der Insel genießen.

Aktuelles rund um die Azoren
Blick aus dem Flieger beim Anflug auf Lissabon.
Nach mehrstündiger Wartezeit ging es dann weiter nach Terceira, welches wir kurz nach Sonnenuntergang erreichten.

Die Gebäude wurden im landestypischen Stil restauriert, modernisiert und der große Garten liebevoll gepflegt.
Sibylle Vogel bietet in dieser magisch schönen Umgebung nicht einfach Urlaub und Erholung sondern auch qualifizierte Therapien an.

Die Caldeira – ein Vulkankrater mit durchschnittlich 1,2 km Durchmesser und der gewaltigen Höhle Furna do Enxofre samt Schwefelsee – ist für Wanderfreunde von der Quinta aus leicht zu Fuß erreichbar. Heiße Quellen speisen das traditionsreiche Thermalbad von Carapacho und erwärmen die vor der Kraft des Atlantiks geschützten Meerwasserbecken.

Das urgemütliche, lichtdurchflutete Haus im landestypischen Stil verfügt über ein geräumiges Duschbad und einen mehr als 30 qm großen Wohnraum mit Sitzecke, Sofa, integrierter Küchenzeile und freistehendem Herd mit Ceranfeld.

Waschmaschine und Internetanschluss stehen im Haupthaus zur Verfügung. Der Fernseher strahlt nur portugiesische Programme aus.
Im Garten der Quinta wachsen Feigen und Bananen, der Gemüsegarten gibt je nach Jahreszeit Kräuter, Salate, Artischoken und vieles andere her – wenn es denn die Kaninchen und das Federvieh und der Wind verschont haben.

Nach einem Saunabad kann man sich dann auf der Südterrasse vor dem Haus ausruhen mit dem Blick auf die Nachbarinseln.
Wenn die Erde eine Scheibe wäre, könnte man bis nach Amerika gucken.

Hinter dem Haupthaus, wo sich einst die Schweinekoben drängten, befindet sich heute eine 83 qm große, beleuchtete Terrasse. Da sich das Leben meist im Freien abspielt, gibt es dort natürlich Tische für die Mahlzeiten oder den Kaffee.
Es schließt sich eine Grünterrasse mit Blumen, Yucca, Hängematte und einem gemauerten Grill an. Eine Außendusche gibt es auch. Nebenan steht das Weinhäuschen, es beherbergt die Fässer, die Gartengeräte und die Marmeladen.

Und manchmal kommt der Nachbar auf seinem Esel angeritten oder eine Kuh guckt staunend von außen ins Fenster.
Azores, Açores from thierry G jarvimage on Vimeo.
Es gibt unzählige Aussichtspunkte auf den Azoren – Miradouros genannt.
In dem Wort schwingt das Staunen schon mit, aber diese Orte sind nicht nur dazu gut, atemberaubende Aussichten zu bewundern. Man kann dort die Seele baumeln lassen, die unglaubliche Blumenpracht der Inseln kennenlernen oder auch mit der ganzen Familie ein Picknick am Grillplatz genießen.
Im nordöstlichen Bezirk Nordeste auf São Miguel reiht sich ein schöner Miradouro an den anderen – auf jedem könnte man Stunden zubringen. Die einen liegen hoch über dem Meer und sind wahre Blumenparadiese, andere liegen in Täler eingebettet, wo Wasserfälle und Flüsschen die Besucher berauschen.

Oft sind auch ehemalige Walbeobachtungsposten gute Standorte für einen Miradouro, denn von dort hat man einfach den besten Überblick und die schönste Aussicht.
Viele Gemeinden stellen Grillholz und sanitäre Anlagen zur Verfügung. An einem Miradouro sogar wird man auf Azuleijos – den typischen blau-gemusterten Kacheln – poetisch zum Verweilen aufgefordert. Dennoch werden die Miradouros, die weit mehr als nur Aussichtspunkte sind, von Touristen meist nur kurz besucht. Den Grill werfen nur die Einheimischen an – sie sind nicht vom Weiterreisefieber gepackt.
Ein schönes rustikales Landhaus, mitten zwischen den Hügeln am Rande des Kraters von Sete Cidades und der Steilküste am blauen atlantischen Ozean, lädt zum Verweilen ein.
Hertha & Ralph Kunze vermieten drei Zimmer mit Dusche/WC sowie eine Blockhütte im großen subtropischen Garten.
Sogar den Sonnenuntergang über dem Meer kann man von hier aus genießen und sich prächtig erholen.
Am Abend kann man mitessen und mit den Gastgebern bei einem Glas Wein über Gott und die Welt diskutieren.
Ein echter Geheimtipp!
Anfragen an azoren[ät]famku[punkt]de
Die beliebteste und beeindruckendste Wanderung auf Graciosa ist sicherlich die Umrundung der großen Caldeira samt Abstieg in die Unterwelt der Schwefelhöhle Furna do Enxofre. Seit 2010 gibt es beim Höhleneingang ein Besucherzentrum, das die Gäste über die Besonderheiten der Höhle im Vulkanschlot informiert.
In der Schwefelhöhle Furna do Enxofre

Durch eine Art Kamin mit Treppe gelangt man hinab in die Unterwelt. Manchmal ist allerdings die CO-Konzentration in der Höhle zu hoch, so dass das Betreten einfach zu gefährlich wäre. Unten angekommen sieht man die riesigen Ausmaße des Gewölbes, den ursprünglichen Eingang und auch blubbernde Schwefelquellen.

Rechts kommt man gleich zur Furna da Maria Encantada, einer Lavaröhre, die durch die Kraterwand ins Innere der Caldeira führt.
Geht man stattdessen geradeaus und dann links erreicht man zuerst die Furna do Abel, die weniger spektakulär direkt an der Straße liegt.
In jedem Falle folgt man dem Sträßchen, das die Caldeira unterhalb des Kraterrands umrundet. Es gibt alternativ auch einen Pfad direkt auf dem Kraterrand.
Nach und nach bieten sich sagenhafte Ausblicke auf die Küste Graciosas, auf die vorgelagerten Inselchen, auf die kleinen Orte und bei guter Weitsicht auch auf die Nachbarinseln São Jorge, Pico, Faial und Terceira.
Panorama-Blick vom Rundweg um Graciosas Caldeira

Bei São Mateus (Praia) befindet sich die Ilhéu da Praia, ein Naturschutzgebiet, insbesondere für unzählige brütende Vögel.
Zwischen den beiden führt ein Sträßchen hinab für diejenigen Wanderer, die im Anschluss an die Umrundung nach rechts zum Leuchtturm und weiter zu den Thermen von Carapacho möchten.

Bei den Thermen gibt es auch die Möglichkeit einzukehren. Direkt oberhalb befindet sich ein wunderschön gelegener Campingplatz.
Selbstverständlich kann man den Rundweg auch in Richtung Praia (Haupthafen der Insel) oder Luz verlassen.
Alle Infos (Flyer, GPS, Wanderkarte, Fotos): wanderwege.visitazores.com
Die Calma do Mar ist eine kleine, gemütliche Frühstückspension
auf Pico am Rande des Hauptortes Madalenas.
Die ruhige Lage, nicht weit von den berühmten Weinanbaugebieten, den Fährverbindungen auf die Nachbarinseln und Anbietern für allerlei Aktivitäten wie Whale Whatching, Tauchausfahrten, Wanderungen etc., macht sie zur idealen Basis für die Erkundung unserer schönen Insel und des sie umgebenden Wassers.
Die Calma do Mar ist sehr familiär und gut ausgestattet. Genießen Sie das gute Frühstück und die Ortskenntnis Ihrer Gastgeber Petra und Arne. Neben dem geräumigen Zimmern gibt es ein gemütliches öffentliches Wohnzimmer mit Kamin, einen Garten mit Blick auf den Vulkan und den Atlantik, kostenloses WiFi, eine Bücherbörse und eine Küche die außerhalb der Frühstückszeiten von Ihnen genutzt werden darf.
Mehr Informationen:
www.atlantic-azores.com
www.facebook.com/CalmadoMarAcores
Einen wahrlich traumhaften Segelurlaub versprechen die Segelreisen rund um die Azoren im Sommer 2014 ab/an Terceira auf der 14m-Segelyacht „Sabrina“ mit Skipperin Dany und Bootsmann Achim, die auch für Segel-Neueinsteiger geeignet sind.
Erlebnis-Segeln bei angenehmen Sommertemperaturen und erfrischendem Wind. Die Inselwelt der Azoren von See aus beim Mitsegeln entdecken. Selbstverständlich nehmen wir uns auch die Zeit, Land und Leute kennen zu lernen.
Auf den Spuren faszinierender Naturereignisse scheint man dem “Pulsschlag” des Erdgeschehens nahe zu sein.
Das westlich gelegene Flores dagegen empfängt uns mit üppig herrlicher Blumenpracht.
Auf anderen Inseln duftet es nach riesigen Kräuterwäldern mit mannshohen Farnen. Friedlich zeigt sich der Pico.
Ganz anders geht es in Horta auf Faial zu, dem bekannten Tummelplatz der Weltumsegler.
Die 12-tägigen Segeltörns kosten ab 932 Euro pro Koje und sind online buchbar unter:
www.hellmich-segelreisen.de
Ein Video von Doris Thomas, Autorin des Romans „Mit den Augen der Orcas“: