Adventskalender 2012 #23 – Rast

Azoren-Blog.de-Leser zeigen ihre Lieblings-Azorenfotos:

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten,
bis unserer Seelen uns wieder eingeholt haben. (Indianische Weisheit)



„Gerade in der Weihnachtszeit sollten wir eine Rast einlegen. Aber auch ein Urlaub in den neu erbauten Ferienhäusern des Refúgio do Pico auf der Insel Pico ist ein idealer Ort für eine Pause, damit uns unsere Seelen wieder einholen können.

Wer der gleichen Meinung ist, darf gerne auf
www.facebook.com/refugiodopico Fan werden“.

Heftiger Regen in Bretanha (São Miguel)

An der Nordküste São Miguels rund um Bretanha gab es gestern so heftige Regenfälle, dass Brücken beschädigt und Autos mitgerissen wurden. Die Regionalstraße an der Nordküste war gesperrt.

Das Wasser drang auch in einige Häuser ein, aber es gibt noch keine Schadensbilanz. Eine Familie muss umgesiedelt werden.

Es handelte sich wohl um ein sehr lokales Wetterphänomen, denn wenige Kilometer weiter in der Hauptstadt Ponta Delgada schien zur gleichen Zeit die Sonne.

Quelle und Video: www.acorianooriental.pt

Aufruf an die Blogosphäre

Fiat Lux ruft heute in seinem Blog zum Protest gegen „Umweltverbrechen“ in der Fajã do Calhau auf São Miguel auf, wo eine Zugangsstraße in die abgelegene Landzunge vor der Steilküste im Nordosten der Insel gebaut wird – viele andere Azoren-Blogs sind seinem Aufruf gefolgt:

fiatluxcarpediem.blogspot.com

Weitere Quellen berichten davon, dass es sich bei der Fajã um eine ausgewiesene Umweltschutzzone und ein wichtiges Vogelbeobachtungsgebiet handelt.

Wer des Portugiesischen nicht mächtig ist, bekommt spärliche Informationen auf Englisch, allerdings handelt es sich dabei um ein „Dementi“ der Regierung der Azoren.

Mit dem Auto in die Fajã João Dias

Hinab in die Fajã João Dias auf São Jorge soll eine Straße gebaut werden. Man möchte so den Verfall und die Aufgabe der aktuell rund 70 Adegas (hauptsächlich Weinproduzenten) aufhalten.

Vielen Azorenreisenden wird die Fajã João Dias im Nordwesten der Insel bekannt sein wegen ihres kleinen Sandstrandes und aufgrund der Tatsache, dass sie wie viele andere Fajãs bisher nur zu Fuß erreichbar ist.
Der Zugang zur Fajã über den Wanderpfad soll ebenfalls weiterhin gesichert werden.