Inselhüpfen im Flieger

Der Wind hat leicht aufgefrischt und kommt nun von Norden. Wir haben sehr klare Sicht und ein paar weiße Krönchen auf den Wellen.

Blick nach Corvo
Blick nach Corvo

Heute ging es von der westlichsten Insel Flores zur östlichsten Insel der Azoren, nach Santa Maria. Das bedeutet – vor allem im Winter – eine Art Inselhüpfen mit diversen Zwischenstopps. Bei Nordwind sind die Landeanflüge – sagen wir – spannend. Zum Beispiel wird Faial mit der Landebahn in West-Ost-Richtung rechts angetäuscht, dann Linkskurve direkt auf den Fels Castelo Branco zu, den wir fast zu streifen scheinen, und dann schräg anfliegen und im letzten Moment vor der Landung grade drehen. Alles mit viel Gewackel. Terceira und São Miguel ähnlich. Und das bei schönstem Sonnenschein. Nur wegen ein bisschen Nordwind.

Gelandet auf Santa Maria
Gelandet auf Santa Maria

Der letzte Hüpfer endet angenehmer, da der Aerogare von Santa Maria in Nord-Süd-Richtung liegt und für internationale Flüge ausgelegt ist.

Forte de S. Bras
Forte de S. Bras

Ein erster kleiner Ausflug führt durch Vila do Porto hindurch zum Forte de S. Bras, einer alten Festung über dem Hafen.

Whale- und Wave-Watching

Das Wetter ist entgegen der Vorhersage sehr schön, aber ich gehe erstmal ins Walmuseum in Santa Cruz.

Altes Walfängerboot
Altes Walfängerboot

Es gibt viel zu sehen über die Geschichte des Walfangs, über die Vigias (Ausgucke), die Boote und die Menschen. Außerdem kann man die alten Maschinen und Werkzeuge bewundern.

Miraduro Ponta Ruiva
Miraduro Ponta Ruiva

Nach einer erholsamen Pause im „Glaswürfel“ mit Blick auf das Meer geht es Richtung Norden und übers Hochland nach Fajã Grande.

Hafen in Fajã Grande
Hafen in Fajã Grande

In Fajã Grande gibts dann noch Wellen.

Wellen und der Felsbrocken Ilheu do Monchique
Wellen und der Felsbrocken Ilheu do Monchique

Kraterseen und Steilküste

Heute strahlt die Sonne, also nochmal ins Hochland. Die kleine Nachbarinsel Corvo scheint zum Anfassen nah.

Die kleinste Azoreninsel Corvo
Die kleinste Azoreninsel Corvo

Gleich weiter zum hochgelegenen, inoffiziellen Miradouro mit Blick auf die beiden Kraterseen Lagoa Funda und Lagoa Rasa.

Der tiefe und der flache See
Der tiefe und der flache See

Einen herrlichen Blick auf Fajã Grande bietet heute der Miradouro Craveiro Lopez. Inzwischen sogar mit Parkplatz, man muss nicht mehr an der Straße den Verkehr behindern (falls es da viel zu behindern gäbe).

Fajãzinha im großen Kraterrund
Fajãzinha im großen Kraterrund

Nicht weit davon sind die beiden Kraterseen, die so schön grün und blau sind – man bekommt sie nur schwer auf ein einzelnes Foto.

Lagoa Comprida und Lagoa Funda
Lagoa Comprida und Lagoa Funda

Gegen Abend ist die Gelegenheit günstig, die Rocha dos Bordões im richtigen Licht zu erwischen.

Basaltsäulen der Rocha dos Bordões
Basaltsäulen der Rocha dos Bordões

Zwischenstopp auf Terceira

Es ist ein klarer Morgen – man könnte fast die Häuser auf São Jorge anfassen – und bald brennt die Sonne vom Himmel wie im Sommer.

Kakteengarten
Kakteengarten

Es ist Reisetag – in welche Himmelsrichtung soll es gehen?

Gartenterrasse der Quinta
Gartenterrasse der Quinta

Flughafen Graciosa, kurz warten, Sicherheit, Boarding, hoch und nach einer knappen halben Stunde wieder runter auf Terceira. Paar Minuten Taxifahrt und ich stehe am Stadtstrand von Praia da Vitoria:

Praia heisst Strand
Praia heisst Strand

An der Uferpromenade finden sich viele interessante Azuleijos (Kacheln).

Da fliegt die Kuh ...
Da fliegt die Kuh …

Abends – noch dazu samstags – tobt der Bär vor dem mit einem einmaligen Ausblick gesegneten Hotel Praia Marina. Im Vergleich zu Graciosa ist es sehr laut. Morgen jedoch wird es sicher wieder ruhiger.

Caldeira und Furna do Enxofre

Heute komme ich vergleichsweise früh los und wandere von Luz hinauf Richtung Caldeira. Kühe schauen mich interessiert an. Sonst hört man nur vereinzelt Stimmen aus den Häusern.

Allgegenwärtige Kühe am Wegesrand
Allgegenwärtige Kühe am Wegesrand

Durch den Tunnel gelangt man ins Innere der Caldeira. Noch einen Kilometer leicht bergab und man kann die Unterwelt der Furna do Enxofre erkunden:

Eingang zur Unterwelt
Eingang zur Unterwelt

Je weiter man geht, desto mehr riecht es nach Schwefel. Zwei Herren steigen mit hinab, ein Reisejournalist und ein „Guide“ von der Regierung. Nobel, nobel!
Das Licht in der Mitte fehlt immer noch, so dass man die Höhle nicht in allen Details sehen kann.

Im Innern der Vulkanhöhle
Im Innern der Vulkanhöhle

Nun alles zurück, durch den Tunnel, kurz bergab, dann wieder bergauf und auf den Caldeira-Rundweg Richtung Praia.

Blick auf Praia und die Insel
Blick auf Praia und die Insel

Beim Abstieg auf der steilen Straße fängt es an zu regnen. Also sämtliche Regenklamotten anziehen und weiterlaufen. Es ziiieeehhht sich, erst steil bergab, dann wieder mäßig bergauf an der (kaum befahrenen) Straße lang.

Ilheus de Baixo im Nieselregen
Ilheus de Baixo im Nieselregen

Beim Abstieg von der Ponta da Restinga hört es wieder auf zu regnen. Bis ich unten bin ist einiges schon getrocknet. Einkehr im Dolphin, dann nochmal Therme und abends ist von der Quinta da Gabriele aus ein schöner Sonnenuntergang zu sehen.

Faial in der Abendsonne
Faial in der Abendsonne

Baia da Folga

Wieder beginnt ein wunderschöner Tag, sogar der Pico lässt sich hinter Wolkenstreifen blicken:

Picoblick vom Pool
Picoblick vom Pool

Ein schöner Spaziergang in die Baia da Folga führt durch alte, meist verlassene Gärten zwischen Steinmauern:

Verlassene Gärten
Verlassene Gärten

Von der Baia da Folga geht es hinauf nach Luz zum Supermarkt. Vorbei an einer alten Windmühle:

Windmühle bei Luz
Windmühle bei Luz

Abends zeigt sich ein intensiver Sonnenuntergang, der unter den Wolken hervorkommt, dann schüttet es kurz.

Sonne unter Regenwolken
Sonne unter Regenwolken

Sonniger November auf Graciosa

Der Tag beginnt mit Tee und der passenden Lektüre:

Passende Urlaubslektüre auf einer der neun Inseln
Passende Urlaubslektüre auf 9 Inseln

Ein Spaziergang führt hinauf zum Leuchtturm an der Ponta Restinga – ein Ausblick zum Verweilen und Genießen:

Ponta Restinga auf Graciosa
Ponta Restinga auf Graciosa

Anschließend geht es hinunter ins Café, um einen Galão (Milchkaffee) und eine Queijada da Graciosa zu genießen. Kima gibts leider nicht, dafür Fanta Maracujá.

Blick auf die Küste bei Cafe und Süßem
Blick auf die Küste bei Cafe und Süßem

Herrlich wohltuend ist danach ein Bad in der Therme:

Termas do Carapacho
Termas do Carapacho

In der Dämmerung geht es zurück in die gemütliche Quinta da Gabriele.

Kraterabstieg in die Caldeira von Faial

Ein Erlebnis der besonderen Art – mit persönlichem, zertifiziertem Guide

Auf einer Höhe von 1000 m starten wir mit dem Abstieg in den 400 m tiefen Krater eines schlafenden Vulkans. Der Krater ist durch verschiedene Eruptionen entstanden und hat sich im Laufe der Zeit verändert. Wir sehen verschiedene, nur dort lokalisierte Pflanzen und Tiere. Der letzte Ausbruch liegt knapp 1200 Jahre zurück. Die steilste Strecke hat eine Neigung von 56%.

Wandern in der Caldeira, Reiterhof Patio, Cedros, Faial, Azoren,
Foto: PÁTIO Turismo, Lda.

Gute Kondition vorausgesetzt, festes Schuhwerk obligatorisch und Lust auf ein kleines Abenteuer geht es ausschliesslich mit einem zertifizierten Guide in den Krater.

Der Abstieg ist abhängig vom Wetter.
Dauer: 3 Stunden (je 1 Stunde Ab-/Aufstieg, ca. 1 Stunde Aufenthalt)
Guide: lizensierter Naturpark Faial Guide
Min. 2 Personen
Max. 10 Personen
Preis: 50,-€
3-5 Pax: 40,-€
6-10 Pax: 30,-€

PÁTIO Turismo, Lda.
Anja Tettenborn (lizensierter Naturpark Faial Guide)
Quinta do Moinho
9900-341 Horta (Cedros) – Faial – Azoren – Portugal
Phone: +351 917 428 111
E-mail: anja@patio.pt
Web: www.patio.pt

Den Tag auf See genießen

Segeln Azoren

Segel-Tagestörns mit 37 Fuß Hochseeyacht

Marina: Vila Franca do Campo, Sao Miguel-Azoren

Segeltörn SchoberTagestörn auf Segelyacht mit professionellem
deutschem/portugiesischem Skipper für max. 4 Personen.

  • Sie dürfen aktiv sein, auch am Ruder oder
    sich einfach nur erholen
  • Route windabhängig
  • Für Anfänger und Seebären geeignet
  • Einfach die Ruhe auf dem Wasser genießen…
  • Die Seele baumeln lassen…
  • Die schönste Art zu reisen…
  • Dem Alltag den Rücken kehren…
  • Entschleunigen…

incl. 1 Snack + 1 Getränk,
weiteres kann an Bord erworben werden.
Kinder auf Anfrage

Licença Nº 16/2016

Kontakt
Casa Joana
Telefon: 00351 917 725 764 oder
E-mail: casajohanna2@gmail.com

120,00 € (p. P.) Tagestörn, 9 bis ca. 17 Uhr
  65,00 € (p. P.) halber Tag 9 bis ca. 13 Uhr oder 13:30 bis ca. 17:30 Uhr

Sportgepäck kostenlos im Flieger

Unter bestimmten Vorausetzungen kann man bei SATA 10 – 15 kg Sportgepäck kostenlos im Flieger mitnehmen.

Man muss allerdings das Zusatzgepäck anmelden und auf eine Bestätigung von SATA warten.

Alle Infos und die Menge des Freigepäcks findet man unter sata.pt.

Auch mit TAP Portugal kann man Sportgepäck auf die Azoren mitnehmen, allerdings nicht kostenlos. Alle Infos unter: flytap.com

Selbstredend lassen sich die sonstigen Billigflieger Sportgepäck ebenfalls extra bezahlen.