Azoren bekommen endlich richtig langen Sandstrand mit Palmen

Heute meldet die Tourismusbehörde der Azoren, dass nach dem Vorbild des Sandstrandes Playa de las Teresitas auf der Kanareninsel Teneriffa auch auf einer noch geheimgehaltenen Azoreninsel ein Traumsandstrand entstehen soll.

Playa de las Teresitas
Vorbild: Playa de las Teresitas
Zunächst müssen zwei Hänge gesprengt werden, deren Erdreich dann die Grundlage für den neuen, endlos langen Sandstrand abgeben. Nach dem Bau der nötigen Mole soll Sand vom amerikanischen Monument Valley herangeschafft werden – den hervorragenden Beziehungen zu den USA sei Dank.

Abschließend wird es – so die Pressemeldung der Tourismusbehörde – eine Bepflanzung mit speziellen Mini-Palmen geben, da große Palmen den Windgeschwindigkeiten im azorianischen Winter nicht standhalten würden.

Diese gute Nachricht wird alle Azoren-Fans sicherlich sehr freuen und man hofft auf viele neue Gäste, sobald der Strand am 1. April nächsten Jahres in Betrieb genommen wird.

5 Antworten auf „Azoren bekommen endlich richtig langen Sandstrand mit Palmen“

  1. Mit Verlaub – diese Nachricht wird als Erfolg gefeiert? Wir greifen doch schon wirklich genug in die Natur ein. Wer reine Sandstrände will, ist auf den Balearen, den Kanaren und diversen anderen Flecken dieser Erde gut aufgehoben. Küstenabschnitte zu sprengen, Sand tausende von Kilometern durch die Gegend zu karren und auf den Azoren nicht heimische Pflanzen dort hinzuzwingen, nur damit der Pauschaltourist sein Sommerfeeling bekommt, entspricht überhaupt nicht dem Nachhaltigkeitsauftrag, den wir alle erfüllen sollten.

  2. Hallo Klee
    Mit Erleichterung nehme ich nun den Sarkasmus in Deinem Eintrag wahr. Ich habe andere Einträge Deines Blogs quergelesen (hatte ich vorher nicht getan, ebenso wenig hatte ich auf die Daten geachtet 😉 ). Tolle Berichte und Tipps!
    Ich kehre gerade von meinem ersten (aber nicht letzten!) Azoren-Wanderurlaub zurück. Die Vorstellung, dass Gier und Massentourismus die Inseln ergreifen, ist ziemlich traurig. Viele Grüße.

  3. Hallo Judith, meist bleibt es tatsächlich nicht bei einem Azoren-Urlaub. Eben weil die Inseln so sind und sich hoffentlich auch so erhalten. Bei Sao Miguel muss man mal abwarten, wie sich alles entwickelt. Negative Auswüchse gibt es da leider schon.
    Schöne Grüße, klee

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